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ITI Journal

Im Journal des ITI kommen nationale und internationale Autor:innen aus Wissenschaft und künstlerischer Praxis zu Wort, die über die darstellenden Künste im transnationalen Kontext, Kulturpolitik oder kulturelle Diskurse im weiteren Sinne berichten.

ITI-Journal #1

ITI-Journal #2

 

ITI-Journal #1

 

Zum Auftakt beleuchten wir die Rolle von Theaterfestivals mit Blick auf deren Narrative, ihre Diversität und Strategien des Kuratierens und freuen uns über Beiträge von Dr.in Lisa Gaupp und Dr.in Nicola Scherer, die aus wissenschaftlicher Perspektive die Herausforderungen beleuchten. Chiaki Soma und Kyoko Iwaki, Programmdirektorin und Mitarbeit Programm, von Theater der Welt 2023 erzählen über ihre fünf kuratorischen Strategien für das Festival in Frankfurt am Main/Offenbach und die beiden Dramaturginnen und Festivalleiterinnen Kerstin Ortmeier und Martine Dennewald denken in einem Gespräch über postkoloniales Kuratieren. Außerdem sprechen Yvonne Büdenhölzer und Thomas Engel, Präsidentin und Direktor des ITI - Zentrum Deutschland, über die Auswirkungen der Pandemie auf den transnationalen Austausch und die Herausforderungen für das Netzwerk des ITI. Christine Henniger, Projektleiterin der Mediathek für Tanz und Theater, reflektiert in ihren sechs Handlungsempfehlungen die Zukunft des künstlerischen Archivs und wie auch dort Diversität und Repräsentation ihren Platz finden müssen.

Wie man Vielfalt und Andersartigkeit in der globalen Performancekunst kuratiert

Dr. Lisa Gaupp untersucht, wie Diversität und Andersartigkeit kuratiert werden können, ohne Zuschreibungen zu verfestigen, zu paternalisieren oder zu exotisieren. Sie geht damit der Frage nach, wie kuratorische Praxis dekolonialisiert werden kann, während Strukturen und Praktiken des Neokolonialismus, sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung auf globaler Ebene fortbestehen.

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Who cares? Narrative zeitgenössischer internationaler Theaterfestivals und Kooperationen

Dr.in Nicola Scherer hielt die hier in Auszügen veröffentlichte Keynote anlässlich des Kick Off Wochenendes der ITI Akademie am 3. Dezember 2021. Transnational und global wirkende Künstler:innen, Expert:innen aus Wissenschaft, Kultur und Politik analysierten und diskutierten dort die Zukunft internationaler Festivals und transnationaler Kollaborationen. 

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Augenhöhe herstellen

Internationale Kooperationen und Koproduktionen mit Künstler:innen aus Afrika stellen besondere Fragen und Herausforderungen. Für Kerstin Ortmeier und Martine Dennewald werden sie zum Anlass, über postkoloniales Kuratieren nachzudenken.  

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Das sind keine Themen, das ist ein Wandel

Yvonne Büdenhölzer wurde im Mai 2021 zur neuen Präsidentin des ITI gewählt. Mit Blick auf das internationale Netzwerk des ITI beschreiben Yvonne Büdenhölzer und Thomas Engel im Gespräch mit Andrea Zagorski die Brüche und anstehenden Herausforderungen für die transnationale Theaterarbeit.   

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Outlook Theater der Welt 2023

Chiaki Soma, Programmdirektorin, und Kyoko Iwaki, Mitarbeit Programm, sprechen mit Jan Linders über ihre Pläne, kuratorischen Konzepte sowie die fünf Strategien, die sie für Theater der Welt 2023 in Frankfurt am Main/ Offenbach entwickelt haben.

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Dimensionen eines zukünftigen Tanzarchivs

Ausgehend von den Konzepten des Archival Turn und deren praktischer Umsetzung stellt Christine Henniger, Projektleiterin der Mediathek für Tanz und Theater, sechs Handlungs-empfehlungen auf, die für die Arbeit in und an künstlerischen Archiven unerlässlich sind.

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ITI-Journal #2

 

Ausgehend von der Konferenz „Burning Issues“ 2022, die erstmalig in Zusammenarbeit mit dem ITI veranstaltet wurde, werfen wir im Journal #2 einen Blick auf die globalen Dimensionen von (Geschlechter)gerechtigkeit und künstlerischer Arbeit in internationalen wie transnationalen Kontexten. Welche Hindernisse gilt es zu überwinden, welche Mechanismen beeinträchtigen die künstlerische Arbeit und wie können Allianzen für mehr Gerechtigkeit aktiviert werden? Nora Amin berichtet über ihre Erfahrungen als Kuratorin im Kontext von Dekolonialisierungsprozessen, Bárbara Santos reflektiert über feministsche Ästhetiken als Ausgangspunkt künstlerischer und aktivistischer Arbeit und Monika Gintersdorfer und Carlos Martínez sprechen über Herausforderungen und die Faszination transkontinentaler künstlerischer Arbeit.

Von Zuneigung, neuen Sprachen und kalter Bürokratie

Elisabeth Luft im Gespräch mit Monika Gintersdorfer, Preisträgerin Preis des ITI Deutschland 2022, und dem Performer Carlos Martínez über Herausforderungen und die Faszination transkontinentaler künstlerischer Arbeit.

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Feministische Ästhetik für eine politische Poetik

Bárbara Santos, Gründerin des Ma(g)dalena International Network und Entwicklerin der Methodologie des feministischen Theaters der Unterdrückten, reflektiert über feministsche Ästhetiken als Ausgangspunkt künstlerischer und aktivistischer Arbeit.

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Ein sich verwandelnder Körper

Vor fast eineinhalb Jahren erhielt Nora Amin vom Deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts den Auftrag, die Jahrestagung zu konzipieren und zu kuratieren und dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Gleichheit und Hybridität in transnationaler Zusammenarbeit zu setzen.

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