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ITI Journal #1

Im Journal des ITI kommen nationale und internationale Autor:innen aus Wissenschaft und künstlerischer Praxis zu Wort, die über die darstellenden Künste im transnationalen Kontext, Kulturpolitik oder kulturelle Diskurse im weiteren Sinne berichten.

Zum Auftakt beleuchten wir die Rolle von Theaterfestivals mit Blick auf deren Narrative, ihre Diversität und Strategien des Kuratierens und freuen uns über Beiträge von Dr.in Lisa Gaupp und Dr.in Nicola Scherer. Nora Amin berichtet über ihre Erfahrungen als Kuratorin im Kontext von Dekolonialisierungsprozessen. Außerdem sprechen Yvonne Büdenhölzer und Thomas Engel über die Auswirkungen der Pandemie auf den transnationalen Austausch und die Herausforderungen für das Netzwerk des ITI.

Im Januar folgen dann weitere Artikel, u.a. ein Interview mit Chiaki Soma und Kyoko Iwaki, den Kuratorinnen des Festivals Theater der Welt 2023 in Frankfurt am Main und Offenbach.

Wie man Vielfalt und Andersartigkeit in der globalen Performancekunst kuratiert

Dr. Lisa Gaupp untersucht, wie Diversität und Andersartigkeit kuratiert werden können, ohne Zuschreibungen zu verfestigen, zu paternalisieren oder zu exotisieren. Sie geht damit der Frage nach, wie kuratorische Praxis dekolonialisiert werden kann, während Strukturen und Praktiken des Neokolonialismus, sozialer Ungleichheit und Ausgrenzung auf globaler Ebene fortbestehen.

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Who cares? Narrative zeitgenössischer internationaler Theaterfestivals und Kooperationen

Dr.in Nicola Scherer hielt die hier in Auszügen veröffentlichte Keynote anlässlich des Kick Off Wochenendes der ITI Akademie am 3. Dezember 2021. Transnational und global wirkende Künstler:innen, Expert:innen aus Wissenschaft, Kultur und Politik analysierten und diskutierten dort die Zukunft internationaler Festivals und transnationaler Kollaborationen. 

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Ein sich verwandelnder Körper

Vor fast eineinhalb Jahren erhielt Nora Amin vom Deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts den Auftrag, die Jahrestagung zu konzipieren und zu kuratieren und dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Gleichheit und Hybridität in transnationaler Zusammenarbeit zu setzen.

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Das sind keine Themen, das ist ein Wandel

Yvonne Büdenhölzer wurde im Mai 2021 zur neuen Präsidentin des ITI gewählt. Mit Blick auf das internationale Netzwerk des ITI beschreiben Yvonne Büdenhölzer und Thomas Engel im Gespräch mit Andrea Zagorski die Brüche und anstehenden Herausforderungen für die transnationale Theaterarbeit.   

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Augenhöhe erstellen

Internationale Kooperationen und Koproduktionen mit Künstler*innen aus Afrika stellen besondere Fragen und Herausforderungen – in Sachen Ökonomie, aber auch Kommunikation und Transparenz. Für Kerstin Ortmeier, Kuratorin des Festivals africologne, und Martine Dennewald, Künstlerische Leiterin des Festivals Theaterformen, werden sie zum Anlass, über postkoloniales Kuratieren nachzudenken. 

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