Das Internationale Theaterinstitut (ITI) ist die weltweit größte Organisation für darstellende Künste und wurde 1948 auf Initiative der UNESCO gegründet.
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Mit dem Leitgedanken, dass kultureller Austausch, globale Vernetzung und gegenseitige Verständigung die Weltordnung fernab der politischen Gemengelage stabilisieren und so zur Wahrung von Frieden beitragen, wurde der ITI Weltverband 1948 ins Leben gerufen.
Als weltweit agierendes Netzwerk setzt sich das ITI mit Sitz in Paris und Shanghai heute aus über 92 nationalen Zentren zusammen – jedes Zentrum bildet im jeweiligen Land einen Zusammenschluss aus Künstler*innen und Kulturschaffenden, Gruppen und Kollektiven, Kulturinstitutionen und -verbänden.
Gemäß seiner Charta setzt sich das ITI für die freie Entwicklung der darstellenden Künste, für den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen sowie für den Schutz der Rechte von Künstler*innen ein. Zu diesem Zweck engagiert sich die Organisation auf internationaler und nationaler Ebene für internationalen Austausch und Zusammenarbeit sowie in den Bereichen kulturelle Bildung, Ausbildung in den darstellenden Künsten sowie Nachwuchsförderung.
Der ITI Weltverband organisiert zusammen mit seinen Mitgliedern internationale Festivals und Kongresse. Er rief den Welttheatertag sowie den Welttanztag ins Leben und veröffentlich hierzu jährlich Botschaften von Persönlichkeiten aus Theater und Tanz.
Präsidentin des Weltverbandes ist seit 2024 Jessica Kaahwa (Uganda).
Mit Ivan Nagel (von 1977 bis 1980) und Manfred Beilharz (von 2002 bis 2008) hatte der Weltverband zwei deutsche Präsidenten.