ITI - Deutschland
Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts
  • Die Mediathek des ITI mit über 8500 Titeln. | Foto: Maxim Wittenbecher

  • Das ITI-Jahrbuch 2018 ist online

  • Das ITI ist engagiert bei "Die Vielen"

  • Pierre Rigal / Compagnie dernière minute, Toulouse | „Scandale“ („Stolperfallen“), Tanzstück | © euro-scene Leipzig 2018 | Foto: Pierre Grosbois, Paris

  • Nono Battesti / Compagnie Dessources, Brüssel | „Double“ („Doppelt“), Tanzstück | © euro-scene Leipzig 2018 | Foto: Benjamin Struehlens, Walloon Brabant

  • Das ITI-Zentrum Zyperns ist Mitveranstalter des „2019 International Festival of Ancient Greek Drama“. (Foto: Cyprus Centre of the International Theatre Institute)

  • ITI-Mitglied Peter Krüger zeigt in Inguschetien die Ausstellung "Bertolt Brecht - An die Nachgeborenen" (Foto: Lolita Gagieva).

Deutscher Beitrag zur Prager Quadriennale ehrt Bühnenbildner der Volksbühne Berlin

Der deutsche Beitrag zur diesjährigen Prager Quadriennale, der weltweit größten Plattform für Szenografie, widmet sich Bert Neumann.

Vom 05. – 16. Juni wird die stilprägende Arbeit des Künstlers, Bühnen-und Kostümbildners in Prag vorgestellt. Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, sagte dazu in Berlin: „Die Prager Quadriennale hat eine große Tradition. Deshalb freut es mich sehr, dass es gelungen ist, die Finanzierung des deutschen Beitrags in einer gemeinsamen Kraftanstrengung des Auswärtigen Amts, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Goethe-Instituts, des Landes Berlin und des Deutschen Bühnenvereins zu sichern.“ Das Internationale Theaterinstitut ist Produzent des Projekts und kooperiert mit dem Bund der Szenografen und der Hochschule für Bildende Künste, Dresden. Die PQ findet seit 1967 alle vier Jahre statt und empfing in ihrer letzten Ausgabe 2015 über 180.000 Besucher.

 Lesen Sie die vollständige Presseerklärung hier.

 PDF Katalogtext PQ

Welttheatertag 2019

Foto: Armin Smailovic

Ein Tag, der auch an die Not Kulturschaffender gemahnt

Mittel- und Rechtlosigkeit bestimmt vielerorts die Situation Kulturschaffender. Der Welttheatertag, so ITI-Präsident Joachim Lux jetzt im Hinblick auf den seit 1961 am 27. März begangenen Tag, „erinnert jährlich zugleich an die Not der Kulturschaffenden und an die wunderbaren Möglichkeiten der Kunst.“

Zu verstehen sei dieser Tag als „Geste der Ermutigung für Theaterkünstler der Welt“, die vielfach unter „enormem Druck“ und dem Risiko der Verfolgung zum Trotz „eine Kulturleistung erbringen, die den Menschen zum Menschen macht und zur Reflexion einlädt.“

Das  Statement von Joachim Lux im Wortlaut, hier die  Botschaft zum Welttheatertag, die in diesem Jahr aus Kuba kommt.

PREIS DES ITI 2019

Foto Ensemble: Judith Buss
Foto Recke: Privat

"Mittelreich"-Ensemble und Anta Helena Recke

Das Ensemble von „Mittelreich“ und die Regisseurin Anta Helena Recke erhalten den diesjährigen Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI) für ihre Kopie der gleichnamigen Inszenierung von Anna-Sophie Mahler an den Münchner Kammerspielen.

Das ITI würdigt damit eine herausragende kollektive Intervention in die deutsche Theaterlandschaft. „Mit seiner genreübergreifenden Ästhetik ist „Mittelreich“ eine unübersehbare Arbeit an der Verfasstheit der Diversität hierzulande.

„Die Darsteller*innen von „Mittelreich“ und ihre Regisseurin haben mit ihrem zukunftsweisenden Projekt ein Stück Theatergeschichte geschrieben“, heißt es in der Begründung.

Biografien der Preisträger*innen 2019 hier.

ABSCHLUSS DES KOOPERATIONSPROGRAMMS

Xchanges Festival

Beim Festival Xchanges vom 16. bis 18. Mai 2019 in Hamburg geht es zum Abschluss des Programms um zentrale Fragen grenzüberschreitender Kooperation. Welche Erfahrungen wurden gesammelt? Wie können sie auch in Zukunft geteilt und nutzbar gemacht werden? Wie sieht solidarisches Handeln in internationalen Kooperationen aus? Welche Förderinstrumente können dies nachhaltig unterstützen?

Xchanges lädt international arbeitende Künstler*innen zum intensiven Austausch bei Vorstellungsbesuchen und Projektpräsentationen, in Panels und Workshops. Die Vorstellungsformate reichen von Audio- und Video-Walks über Lecture-Performances bis zu Konzerten und Bühnenproduktionen. In den öffentlichen Panels und Workshops stehen u.a. Fragen der Repression von Kunstschaffenden in Nordafrika und (Ost-)Europa im Mittelpunkt. Das Vorstellungsprogramm ist ab März unter kampnagel.de zu finden, alle Termine und weitere Infos auf der Projektseite.

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Theater übersetzen - Internationale Werkstatt Mülheim 2019

Teilnehmer*innen stehen fest

Zehn international renommierte Übersetzer*innen werden vom deutschen ITI-Zentrum zusammen mit den Mülheimer Theatertagen NRW „Stücke 2019“ und dem Goethe-Institut für den Frühsommer 2019 zu einer achttägigen Begegnung nach Mülheim eingeladen.
Die Ausgewählten, bei denen es sich um professionelle Dramatik-Übersetzer*innen handelt, die aus dem Deutschen in ihre jeweilige Muttersprache übersetzen, sind:

Türkei: Dilek Altuntaş
Spanien / Katalonien: Eduard Bartoll Teixidor
Ukraine: Larysa Fedorenko
Spanien: Elba Lopéz Oelzer
Finnland: Jukka-Pekka Pajunen
Iran: Donya M. Rad
USA: Marc Silberman
Portugal: Helena Topa
Brasilien: Luciana Dabdab Waquil
Russland: Tatjana Zborovskaya

Weitere Informationen:  hier

Theaterpreis des Bundes 2019

Preisverleihung am 27. Mai 2019 im Theater Gera

Am 29. März 2019 steht die Entscheidung, welche Bühnen und Spielstätten in diesem Jahr mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet werden. Stattfinden wird die Preisverleihung am 27. Mai 2019 im Theater Gera.
Über 120 kleine und mittlere Theater, Häuser der freien darstellenden Künste und erstmals auch solche ohne festes Ensemble hatten bis zum Antragsschluss ihre Bewerbungen um den 3. Theaterpreis des Bundes eingereicht.
Der Jury gehören an: Bettina Jahnke, Intendantin des Hans Otto Theater Potsdam, Ulrike Kolter (Redaktion Die Deutsche Bühne), Jörg Albrecht, Leiter des Center for Literature auf Burg Hülshoff, und Matthias Schulze-Kraft (Künstlerischer Leiter des Lichthof Theaters Hamburg).
Bewerbungsverfahren und Preisverleihung liegen beim deutschen ITI-Zentrum.
[Mehr…]

Kulturaustausch mit Hindernissen

ITI-Direktor Engel kritisiert Praxis der Visavergabe

Die bestehende Praxis der Visavergabe behindert aus Sicht von ITI-Direktor Thomas Engel immer mehr den kulturellen Austausch mit dem globalen Süden.
„Zunehmend rigide Einreiseregelungen für junge Künstler*innen und die kulturpolitischen Intentionen sind zwei Politikbereiche, die sich offensichtlich immer stärker widersprechen.“
Jüngster Auslöser für Engels Kritik war, dass zwei Künstler*innen aus Ägypten für die - aus dem Programm Szenenwechsel geförderten - Aufführungen von „Um Himmels Willen, Ikarus!“ in der Theaterwerkstatt Hannover die Einreise verweigert wurde – Grund: eine „negative Rückkehrprognose“.

Mehr  PDF hier.

Die Aufführungen fanden am 16./17. und 23./24. Februar dennoch statt – in einer improvisierten Variante.

Eine Wiederaufnahme ist für den Mai 2019 in Hannover geplant, zudem Vorstellungen beim Xchanges Festival auf kampnagel, Hamburg (18. Mai 2019) und als Teil der Jubiläumsspielzeit des GRIPS Theaters, Berlin (12. Juni 2019).

 

 

ERKLÄRUNG DER VIELEN

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Dies ist das Motto der bundesweiten Kampagne, die im November letzten Jahres gestartet wurde und der sich über 2.000 Kunst- und Kulturinstituionen angschlossen haben.

Gesetzt wird auf eine Selbstaktivierung von Netzwerken in der Kultur, um gegen Diskriminierung und für die Kunstfreiheit aktiv zu werden.

Die  BERLINER ERKLÄRUNG DER VIELEN ist Teil der Kampagne, die vom  ITI mitgezeichnet wurde. Einzelpersonen können die Erklärung der Vielen unterstützen und über die Internetseite  www.dievielen.de ihre Verbundenheit mit der Kampagne bekunden.

Am Sonntag, den 19. Mai werden in mehreren Städten Demonstrationen für ein EUROPA DER VIELEN stattfinden.