ITI - Deutschland
Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts
  • Flinntheater

  • Verständigung // Understanding - 60. Jahrestag des deutschen ITI-Zentrums, 26. November 2015, Akademie der Künste, Berlin

  • Sommergäste, Schaubühne Berlin (Foto: Thomas Aurin)

  • 2018 - 70 Jahre Internationales Theaterinstitut

  • Gründung des ITI-Weltverbandes 1948

  • Angie Hiesl Produktion: x-mal Mensch Stuhl

  • Power of Diversity - the Crossing Lines Projekt, Aktionstheater PAN.OPTIKUM | Fotografin: Jennifer Rohrbacher

  • „Physisches Theater“ – Deutsch-französischer Workshop, ITI - Mime Centrum Berlin

  • Draußen vor der Tür. Tmuna Theatre Tel Aviv 2017, Regie: Matthias Gehrt, Foto: Eyal Landesman

  • Gründung des ITI-Weltverbandes, Prag 1948

Prager Quadriennale 2019 ohne deutschen Beitrag?

Der deutsche Beitrag zur Prager Quadriennale (PQ) 2019 droht an mangelnder Unterstützung der für auswärtige Kulturpolitik zuständigen Instanzen auf Bundesebene zu scheitern.

Nach dem schon „unterfinanzierten Notprojekt“, mit dem sich Deutschland bei der PQ 2015 beteiligt habe, komme die „auffällige Zurückhaltung des Auswärtigen Amtes gegenüber dem Vorhaben einem schleichenden Rückzug gleich“, erklärten jetzt Oliver Proske, künstlerischer Leiter des geplanten Projektes, und Thomas Engel, Direktor des deutschen Zentrums des Internationalen Theaterinstituts ITI. Der Beitrag zur PQ 2019 sieht eine Retrospektive auf die Arbeit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 1992–2017 vor. Ein entsprechendes Konzept, das vom Bund der Szenografen und dem deutschen ITI-Zentrum erarbeitet worden ist, liegt in Prag vor, eine deutsche Beteiligung an der PQ ist angemeldet.

 PDF Zur Pressemeldung

ITI mit neuem Vorstand - Jahrestagung in Braunschweig

Deutschland ist ein Einwanderungsland – aber wie verändern sich die Theater mit der sich wandelnden Zusammensetzung ihres gesellschaftlichen Umfeldes?

Unter dem Titel „Gekommen um zu bleiben. zu gestalten.“ veranstaltete das deutsche ITI-Zentrum am 16./17. Juni auf dem Festival Theaterformen in Braunschweig seine Jahrestagung. Diskutiert wurden Ansätze der Diversität im Theaterbetrieb in einem politischen Klima in Deutschland und Europa, das zunehmend „diametral gegen das steht, wofür wir stehen “, wie ITI-Präsident Joachim Lux einleitend die Situation beschrieb.

„Offener und sogar aggressiver“ sollten wir, so Lux, „dafür einstehen, dass Dialog, dass kosmopolitisches Weltbürgertum der Kern unserer Arbeit und damit Internationalität wichtig und künstlerisch produktiv ist.“ Mit Hannah Arendts Satz, nach dem Flüchtlinge die Avantgarde ihrer Völker seien und ihrem Schluss auf die Transit-Existenz als künftige Lebensform aller, plädierte der Leipziger Theaterwissenschaftler Günther Heeg in seinem Vortrag für ein transkulturelles Theater.

Die Mitgliederversammlung bestätigte die bisherige Vizepräsidentin Bettina Sluzalek (Berlin) in ihrem Amt sowie die bisherigen Vorstandsmitglieder Matthias Gehrt (Theater Krefeld-Mönchengladbach), Barbara Kastner (Krefeld), Holger Schultze (Theater Heidelberg), Tobias Veit (Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin), Jörg Vorhaben (Staatstheater Mainz) und Karen Witthuhn (Transfiction, Hamburg).

Neu in den Vorstand gewählt wurden Martine Dennewald (Theaterformen Braunschweig und Hannover), Jan Linders (Badisches Staatstheater Karlsruhe) und Barbara Mundel (Ruhrtriennale).

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Internationale Konferenz „Mobility of Aesthetics“

CFP: Bewerbungen bis 20. Juni

In Warschau diskutieren am 12. und 13. Oktober 2018 Künstler*innen, Intendant*innen und Festival-Kurator*innen mit Theaterwissenschaftler*innen und Kulturjournalist*innen das Thema der Mobilität in den Künsten, Schwerpunkt Ost-, Mittelost- und Südosteuropa.

Gemeinsam veranstaltet vom  Zbigniew Raszewski Theatre Institute in Warschau und dem deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts, bietet die Internationale Konferenz „Mobility of Aesthetics“ insbesondere Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsarbeiten zum Thema vorzustellen.

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Gegenwart & Zukunft der Berliner Theaterarchive

Strategie-Vorschlag vorgelegt

Für den Erhalt des Berliner Theatererbes ist die enge Zusammenarbeit von Politik, Theaterpraxis und Gedächtnisinstitutionen in der Stadt unerlässlich.

Der Runde Tisch der Berliner Theaterarchive hat dazu – unter Mitwirkung des deutschen ITI-Zentrums - eine Strategie erarbeitet und als Vorschlag zum weiteren Vorgehen an die Senatsverwaltung für Kultur und Europa übermittelt. Ausführliches auf den Seiten des Runden Tisches der Berliner Theaterarchive.

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Music Theatre NOW

Wettbewerb für neue Oper und zeitgenössisches Musiktheater

Das Music Theatre NOW Network des Internationalen Theaterinstituts (ITI) ruft zur Teilnahme am weltweiten Wettbewerb für neue Oper und zeitgenössisches Musiktheater auf.
Gesucht werden große oder kleine Opern und Musiktheater-Produktionen, Ein-Mann/Frau-Produktionen oder solche für kleine und kleinste Spielorte sowie Werke für Opernhäuser und Festivals, die seit Juli 2015 realisiert und uraufgeführt wurden. Die Jury wird 10 Werke als Gewinner des Wettbewerbs auswählen und zum vierten Music Theatre NOW Meeting einladen, das im Mai 2019 im Rahmen des internationalen Festivals Operadagen Rotterdam stattfinden wird. Dort haben die Preisträger*innen die einmalige Gelegenheit, ihre Arbeiten einem internationalen Fachpublikum vorzustellen – und die Chance, Gastspieleinladungen zu erhalten.

 Bewerbungen bis 30. Juni 2018.

NEUE PROJEKTE MIT PARTNERN AUS NORDAFRIKA UND OSTEUROPA

Jury wählt neun Kooperationsvorhaben aus

Aus Ägypten, Bulgarien, Georgien und Kroatien, aus Marokko, Moldau und Slowenien stammen die Partner, mit denen freie Gruppen, Produktionshäuser, Theater und Künstler*innenkollektive aus dem deutschsprachigen Raum in den kommenden zwei Jahren gemeinsam künstlerische Projekte realisieren werden.
Das Programm Szenenwechsel unterstützt seit 2012 künstlerische Kooperationen mit Partnern aus Osteuropa oder Nordafrika.
Über die aktuelle Förderentscheidung der Jury lesen Sie mehr  PDF hier.

Lage von Künstler*innen in Europa

Informationssammlung veröffentlicht 

Künstler*innen beispielsweise aus Deutschland, die sich über Produktionsmöglichkeiten und Ansprechpartner*innen etwa in Belgien, Bulgarien oder Spanien erkundigen wollen, kommen künftig deutlich leichter an dafür nötige Auskünfte. Diese Aussicht verbindet sich mit einer Informationssammlung zur Lage der Künstler*innen und der Förderung der Darstellenden Künste in Europa, die das deutsche ITI-Zentrum als Träger des Gemeinsamen Europasekretariats deutscher Kultur-NGOs veröffentlicht hat.  Mehr...