ITI - Deutschland
Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts

Manfred Linke verstorben

George Tabori und Manfred Linke im Gespräch, Quelle: Berliner Festspiele

Im Alter von 81 Jahren ist Manfred Linke am 8. April in Berlin verstorben.

Was sich gegenwärtig schlicht und unprätentiös Internationales Forum nennt, war über Jahrzehnte zunächst Begegnung, dann „Internationales Forum junger Bühnenangehöriger“. Und wenn sich dieses heute nicht weniger als das „Hintergrundrauschen des Theatertreffens“ begreift, so ist es unzweifelhaft Manfred Linke, der als sein langjähriger Leiter ab 1969 diesem Forum Leben eingehaucht hat, der Internationalität und Nachwuchsförderung zusammengedacht, der mit dazu beigetragen hat, das Theatertreffen in Berlin auch zu internationalisieren.
Am 8. April ist Manfred Linke, 1985 erster hauptamtlicher Geschäftsführer des bundesdeutschen ITI-Zentrums, 81jährig verstorben.

 Ein Nachruf von Thomas Engel.

Internationale Übersetzerwerkstatt Mülheim

„Übersetzer*innen sind die Brückenbauer für den Dialog zwischen den Kulturen“:

-Teilnehmer*innen aus zehn Ländern ausgewählt-

Zusammen mit dem Mülheimer „Stücke“-Festival lädt das deutsche Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) für die Zeit vom 25. Mai bis 03. Juni 2018 Übersetzer*innen und Theaterexpert*innen zur 19. Internationalen Übersetzerwerkstatt nach Mülheim ein. Das Stipendium des Goethe-Instituts für eine/n Expert*in aus internationaler Theaterpraxis, Kunst und Wissenschaft geht 2018 an Yena Gim (Südkorea).

 weiterlesen

Gekommen, um zu bleiben, zu Gestalten

Das Internationale ver­ändert das Theater vor Ort!
Sym­po­sium des Inter­na­tio­nalen The­ater­in­sti­tuts beim Festival The­aterFormen am 16. Juni in Braun­schweig

Internationalität prägt die Theaterszene in Festivals und Gastspielen. Längst ist die internationale künstlerische Zusammenarbeit Alltag in den Theatern geworden. Und seit mehreren Jahrzehnten haben sich migrantische Künstler*innen in Deutschland etabliert, inzwischen bereits als postmigrantischen Generationen. Seit zwei Jahren bekommt diese Entwicklung einen starken Impuls: vielfach sind Künstler*innen aus ihren Heimatländern nach Deutschland geflüchtet. Sie alle suchen hier nach Möglichkeiten, ihren künstlerischen Beruf auszuüben, such nach Möglichkeiten des Produzierens. Sie treffen aber vielfach auf Förderstrukturen und Institutionen, die auf diesen Wandel nicht eingestellt sind.
Daher fragt die Jahrestagung des ITI: Wie verändert sich die künstlerische Landschaft, was bedeutet...
 weiterlesen

Viktor Bodó erhält Preis des ITI 2018

Viktor Bodó (Foto: Daniel Dömölky)

Viktor Bodó erhält den dies­jährigen Preis des Inter­natio­nalen Theater­insti­tuts – Zentrum Deutschland.

Die Entscheidung zugunsten des ungarischen Regisseurs und Schauspielers teilte ITI-Präsident Joachim Lux im Namen des Vorstands in Berlin mit.
„Mit der Vergabe des ITI-Theaterpreises an Viktor Bodó möchte das Internationale Theaterinstitut ein kulturpolitisches Zeichen setzen. Denn so sehr wir uns über die Entwicklung einer transnationalen europäischen Kulturlandschaft auch freuen mögen, so kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie vielfach aus Not und als Fluchtbewegung entsteht. Denn Kultur wird in vielen europäischen Ländern marginalisiert – sei es aus ökonomischen oder politischen Gründen.
 Weiterlesen

ITI ARTISTS RIGHTS NEWSFEED

get ACAR feeds  by email

Christophe Slagmuylder Programmdirektor von Theater der Welt 2020

Christophe Slagmuylder (Foto: Bea Borgers)

Joachim Lux: "Auswahl ist richtiges Zeichen für mehr Inter­national­ität"

Die Entscheidung für Slagmuylder haben das Internationale Theaterinstitut (ITI) und das Düsseldorfer Schauspielhaus jetzt gemeinsam getroffen. Das Festival findet vom 14. bis 31. Mai 2020 in Düsseldorf statt. Initiiert wird Theater der Welt alle drei Jahre vom ITI. Veranstalter ist das Düsseldorfer Schauspielhaus, dessen Generalintendant Wilfried Schulz gemeinsam mit Programmdirektor Christophe Slagmuylder die Festivalintendanz bildet.

Mit Christophe Slagmuylder übernimmt einer der international profiliertesten Festivalkuratoren die Programmgestaltung von Theater der Welt. Derzeit leitet der Belgier noch das  Kunstenfestivaldesarts in Brüssel, weltweit eines der bedeutendsten Festivals für zeitgenössische Künste. Ab Sommer 2018 beginnt Slagmuylder mit ...   Weiterlesen

Lage von Künstler*innen in Europa

ITI sammelt Informationen

Künstler*innen beispielsweise aus Deutschland, die sich über Produktionsmöglichkeiten und Ansprechpartner*innen etwa in Belgien, Bulgarien oder Spanien erkundigen wollen, kommen künftig deutlich leichter an dafür nötigen Auskünfte. Diese Aussicht verbindet sich mit einer Informationssammlung zur Lage der Künstler*innen und der Förderung der Darstellenden Künste in Europa, an der das deutsche ITI-Zentrum auf Initiative des Gemeinsamen Europasekretariats deutscher Kultur-NGOs arbeitet.
Von Mai an ist die Informationssammlung online verfügbar. Entstehen wird sie in Kooperation mit dem European Network of Information Centres for the Performing Arts (ENICPA) und nationalen Verbänden der Darstellenden Künste im europäischen Ausland sowie dem  Bundesverband Freie Darstellende Künste.

Welttanztag - 29. April

Der TAG DES TANZES wurde 1982 vom Tanz­­komitee des Inter­nat­ionalen Theater­instituts (ITI) ins Leben gerufen.

Er wird jedes Jahr am 29. April gefeiert. Anlass ist der Geburtstag von Jean-Georges Noverre (1727-1810), einem großen Reformer des Balletts.
Alle Formen des Tanzes vereinen, den Tanz feiern, seine Globalität hervorheben und alle Grenzen von Politik, Kulturen und ethnischen Zugehörigkeiten überwinden: Dafür steht der Welttanztag und die Botschaft einer bekannten Tanz-Persönlichkeit zu diesem Anlass. Das ITI betont diese Ziele zu seinem 70jährigen Bestehen in besonderer Weise, indem 2018 fünf Autor*innen Botschaften zum Welttag  verfasst haben.
Die Botschafter*innen 2018 sind Salia Sanou (Burkina Faso), Georgette Gebara (Libanon), Willy Tsao (Hong Kong), Ohad Naharin (Israel) und Marianela Boán (Kuba). Die Broschüre mit den Botschaften zum Download gibt es  PDF hier. Weitere Informationen hat das  Generalsekretariat.

2018: 70 JAHRE ITI
WELTTHEATERTAG - 27. MÄRZ

Fünf Weltregionen – Fünf Botschafter*innen

Werewere Liking (Elfenbeinküste), Maya Zbib (Libanon), Ram Gopal Bajaj (Indien), Simon McBurney (Großbritannien) und Sabina Berman (Mexiko) sind die Botschafter*innen, die das ITI 2018 zum  Welttheatertag am 27. März ausgewählt hat. Die fünf Autor*innen kommen aus fünf globalen Kulturregionen. Damit unterstreicht der ITI-Weltverband aus Anlass seines 70jährigen Bestehens in besonderer Weise die Vielfalt wie auch den Kulturen übergreifenden und verbindenden Charakter von Theater.

 Hier die diesjährigen Botschaften in deutscher Übersetzung und als  PDF PDF-Broschüre zum download.