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Ein Projekt des Internationalen Theaterinstituts (ITI)

ITI Projekt

Ein Projekt des Internationalen Theaterinstituts (ITI)

|   Veranstaltung

ITI Jahrestagung im Rahmen von Burning Issues x Theatertreffen 2022

Am 7. und 8. Mai findet die ITI Jahrestagung unter dem Titel "Performing Arts & Equity" statt.

Am 7. und 8. Mai 2022 wird die ITI Jahrestagung in einem besonderen Kontext veranstaltet: auf dem Theatertreffen und als Teil der vierten Ausgabe der Konferenz Burning Issues. Es werden globale Fragestellung in die Diskussion um Strukturveränderungen im deutschen Theaterbetrieb eingebracht, und Themen der letzten ITI Jahrestagung „Hybridity and Equality?“ verstetigt.

Burning Issues wird zum zweiten Mal beim Theatertreffen stattfinden. Die Konferenz setzt sich seit Jahren für mehr (Gender-)Gerechtigkeit in den Darstellenden Künsten ein. Unter dem Titel „Performing Arts & Equality“ ging es bei der letzten Burning Issues Konferenz 2020 auf Kampnagel vermehrt um die Frage, wie Theater und Ausbildungsstätten Barrieren abbauen und solidarisch agieren können. 2022 wird mit "Performing Arts & Equity" der inhaltliche Schwerpunkt von der Gleichstellung hin zu einer globaler gefassten Gerechtigkeit geöffnet und danach gefragt, welche nachhaltigen Veränderungen ein gerechtes Theater auf und hinter der Bühne ermöglichen. Strukturelle Debatten und transnationale künstlerische Praxis müssen dafür zusammengedacht werden. In Vorträgen, Diskussionen, künstlerischen Interventionen und internationalen good practice Beispielen werden Hierarchien an Stadt- und Staatstheatern und in freien Produktionshäusern, in Ensembles und Kollektiven durchleuchtet und auf ihre patriarchale, rassistische und koloniale Prägung überprüft.

Es sprechen u. a. die Intendantinnen Sonja Anders und Amelie Deuflhard, die Künstler:innen Clementine E. Burnley, Anne Lenk, Ewelina Marciniak, Necati Öziri sowie Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa Berlin. Zum Abschluss des ersten Konferenztages beleuchtet die Autorin Deborah Feldman, deren autobiografischer Debütroman „Unorthodox“ von Maria Schrader verfilmt wurde, in einem Vortrag im Haus der Berliner Festspiele die aktuellen „Burning Issues“ aus ihrer Perspektive. 

In Workshops von und mit Svenja Viola Bungarten und Lola Fuchs, Berfin Orman und Sarah Elisabeth Braun vom BIPoC-netzwerk (ensemble-netzwerk), Magz Barrawasser und Qudus Onikeku wird der Frage nachgegangen, welche nachhaltigen Veränderungen ein gerechteres Theater auf und hinter der Bühne ermöglichen.

Das Programm wird fortlaufend aktualisiert. Die Anmeldung zu den kostenfreien Veranstaltungen ist unter burning-issues.de möglich.

Burning Issues x Theatertreffen 2022 "Performing Arts & Equity" ist ein Projekt von SAVE THE WORLD in Kooperation mit dem Theatertreffen und in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste und dem Internationalen Theaterinstitut – Zentrum Deutschland (ITI). Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste, die GVL und die Rudolf Augstein Stiftung.



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