ITI Projekt ACCESS POINTS – Vom Recht auf Hafen

Theater der Welt 2017 widmet sich dem Thema „Hafen“ - als Bühne, Assoziationsraum und Denkfigur. Mit ACCESS POINTS, dem ITI-Begleitprojekt zu Theater der Welt 2017, nimmt die Hamburger geheimagentur das Thema auf und stellt fest: „Die Dinge aus der Perspektive des Meeres zu sehen ist zuerst eine Frage des Zugangs.“ Da die Räume zum Leben und zum Handeln immer enger werden, gehen Aktivisten und Künstler überall auf der Welt mit neuen Strategien aufs Wasser.

Mit ACCESS PONTS will das ITI politische und künstlerische Positionen unmittelbar zusammenbringen. Weil international arbeiten mehr denn je bedeutet, politisch Position zu beziehen. Ob es darum geht, den Hafen zurück zu erobern, öffentliche Räume zu erhalten oder Demokratie und künstlerische Freiheit zu verteidigen.

„ACCESS POINTS – Vom Recht auf Hafen“ ist das Projekt des ITI zu Theater der Welt 2017, von und mit der geheimagentur, angesiedelt an verschiedenen Orten des Hamburger Hafens, in der Hafen-Universität und auf der MS Stubnitz. Das ehemalige Fang- und Verarbeitungsschiff der DDR ist heute ein mobiler Theater- und Veranstaltungsort und hat direkt am Baakenhöft, dem Festivalzentrum von Theater der Welt angelegt.

Inhaltlich und örtlich eingebettet in das Symposiumswochenende ist die Jahrestagung und die Mitgliederversammlung 2017 des ITI auf der MS Stubnitz.

ACCESS POINTS umfasst vier Teile. Programmübersicht hier

2002-2009 Von MY UNKNOWN ENEMY zu THEATRE IN CONFLICT ZONES

Mit dem ITI-Projekt zu Theater der Welt 2002  IMAGE CONSTRUCTION SITE II - MY UNKNOWN ENEMY in Bonn wurde ein Serie von Workshops zu Feindbildern und Konfliktkonstruktionen begonnen, die unter dem Eindruck von 9/11 künstlerische Kooperation auf der Basis der Kenntnis von Gegnerschaft und nicht verhandelbarem Konfliktpotential aus individueller kultureller Sozialisation erforschte. Gruppen aus verfeindeten Regionen trafen sich an einem dritten Ort, um das Trennende zum thematisieren - aus Indien und Pakistan in Bangladesh, aus den beiden Teilen Zyperns in Berlin. 

2004 begann eine fünf Jahre währende Zusammenarbeit mit dem ITI Sudan, die diese Impulse aufnahm, mit einem ITI-Projekt bei Theater der Welt 2005 in Stuttgart weiterentwickelte und die Bildung eines Centre for Theatre in Conflict Zones in Khartum initiieren konnte.  PDF Zusammenfassung