ITI - Deutschland
Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts
  • Music Theatre Now Gewinner*in 2018: AQUASONIC (Foto: Ambra Vernucci)

  • Theaterpreis des Bundes 2019

  • Eröffnung XCHANGES Kampnagel Hamburg, Showcase Beat le Mot, Mai 2019 (Foto: Mathias Thurm)

  • ITI-Jahrestagung / africologneDIALOGFORUM

  • Music Theatre Now Gewinner*in 2018: MITRA (Foto: Bernard Coutant)

  • Uraufführung von „Jin Jiyan – Der Aufbruch“ von Anina Jendreyko am Theater Krefeld-Mönchengladbach (April 2019), Foto: Matthias Stutte

  • Music Theatre Now Gewinner*in 2018: FALLING AWAKE (Foto: Alexander Banck-Petersen)

  • Das ITI-Jahrbuch 2018 ist online

  • Das ITI-Zentrum Zyperns ist Mitveranstalter des „2019 International Festival of Ancient Greek Drama“. (Foto: Cyprus Centre of the International Theatre Institute)

ITI Jahrbuch 2018

Zusammen_Wirken / Co_Laboration

Gleich zu Beginn des ITI Jahrbuchs 2018 stellt Günter Heeg zunächst mit Alexander Kluge fest: „Kooperation […] ist aus der Not geboren und findet unter nicht frei gewählten Bedingungen statt.“ Sie funktioniert auf der Basis eines „Urvertrauens“ in menschliche Kooperationsfähigkeit, „das die Absichten und Direktiven des ‚zänkischen Gehirns‘ außer Kraft setzt“.
Das zänkische Gehirn ist in den gegenwärtigen Kooperationsrealitäten keinesfalls unterrepräsentiert. Sei es, dass sich internationale Begegnungen in erster Linie zu „cost and risk assessment“ in Bezug auf Visa- und Reisemöglichkeiten entwickeln, wie Jens Van Lathem von Cultuurloket beschreibt, sei es, dass sich recht Unterschiedliches auf Kollaboration / Kooperation / Koproduktion projizieren lässt und deshalb eine Begriffsklärung, wie Annika Hampel sie vornimmt, unbedingt dazugehört.
Aber müssen wir uns künftig (mal wieder) die Frage stellen, welche Weltanschauungen man mit einer Künstler*in einlädt? Steht Gesinnungsprüfung vor Kooperation, wie Stefanie Carp befürchtet?
Die Theaterregisseurin und Dozentin Zoë Svendsen weitet die Perspektive auf die bedeutendste existentielle Gefahr unserer Zeit aus und fordert eindringlich ein Ende des kulturellen Schweigens zum Klimawandel. Gemeinsame Themen, Formen und Arbeitsmethoden von Wissenschaft und Kunst – umfassendere Kooperationen – so fordert Svendsen, sind für den notwendigen fundamentalen Strukturwandel einzugehen.
Weitere Beiträge stammen von Anmol Vellani, Chang Nai Wen, Martine Dennewald, Kerstin Ortmeier, Marta Keil, Krystel Khoury, Iulia Popovici und Stefan Schmidtke.

Lesen Sie hier das Jahrbuch online, bei Bedarf auch im Vollbildmodus (Button rechts unten).

Falls Sie ein Druckexemplar erhalten möchten, schreiben Sie bitte an a.zagorski(at)iti-germany.de

 

 

ITI Jahrbuch

2014 erschien die erste Auflage des ITI Jahrbuches, das das bis dahin bestehende Mitgliedermagazin "Impuls" ersetzt. Jede Jahrbuchausgabe legt den Fokus auf einen bestimmten Schwerpunkt oder ein bestimmtes Thema, zu dem Theatermacher und Kulturschaffende aus verschiedenen Sparten und unterschiedlichen Ländern mit ihren Beiträgen einen Einblick in ihre Arbeit und ihre Erfahrungen zu diesem Thema geben.

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