ITI - Deutschland
Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts
  • Die Mediathek des ITI mit über 8500 Titeln. | Foto: Maxim Wittenbecher

  • Das ITI-Jahrbuch 2018 ist online

  • Das ITI ist engagiert bei "Die Vielen"

  • Pierre Rigal / Compagnie dernière minute, Toulouse | „Scandale“ („Stolperfallen“), Tanzstück | © euro-scene Leipzig 2018 | Foto: Pierre Grosbois, Paris

  • Nono Battesti / Compagnie Dessources, Brüssel | „Double“ („Doppelt“), Tanzstück | © euro-scene Leipzig 2018 | Foto: Benjamin Struehlens, Walloon Brabant

  • Das ITI-Zentrum Zyperns ist Mitveranstalter des „2019 International Festival of Ancient Greek Drama“. (Foto: Cyprus Centre of the International Theatre Institute)

  • ITI-Mitglied Peter Krüger zeigt in Inguschetien die Ausstellung "Bertolt Brecht - An die Nachgeborenen" (Foto: Lolita Gagieva).

Statement Iti-Präsident Joachim Lux zum Welttheatertag 2019

Der vom Internationalen Theaterinstitut (ITI) unter der Schirmherrschaft der UNESCO alljährlich veranstaltete Welttheatertag hat in vielen Ländern eine immense Bedeutung. Er will eine Geste der Ermutigung für die Theaterkünstler der Welt sein. Denn sie stehen in den allermeisten Ländern unter enormem Druck:

Fast überall fehlt es an den ökonomischen Mitteln, um überhaupt nichtkommerzielles Theater zu machen. Die Künstlerinnen und Künstler üben ihren Beruf ohne jegliche Unterstützung aus, sie spielen auf Marktplätzen, Gemeindesälen oder Schulen, unter oft erbärmlichen Bedingungen. Sie leben am Existenzminimum und haben keinerlei Produktionsmittel.

Außerdem sind sie vielfach „at risk“, denn es existiert weder das Recht auf freie Meinungsäußerung noch überhaupt künstlerische Freiheit. Künstler*innen, Autor*innen, Regisseur*innen werden verhaftet oder sonstwie mundtot gemacht.

Und trotzdem wird überall künstlerisch gearbeitet, weil das Ausdrucksmedium Theater seit Jahrtausenden nahezu überall auf der Welt eine unverzichtbare Kulturleistung ist, die den Menschen zum Menschen macht und zur Reflexion einlädt. Der Welttheatertag erinnert jährlich zugleich an die Not der Kunstschaffenden und an die wunderbaren Möglichkeiten der Kunst. In diesem Jahr mit einer Botschaft aus Kuba.