ITI - Deutschland
Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts

Theater übersetzen - Internationale Werkstatt Mülheim

Podiumsdiskussion "Fremd und vertraut" Foto: Alexander Viktorin

Jährlich lädt das Internationale Theaterinstitut (ITI-Zentrum Deutschland) zusammen mit den Mülheimer Theatertagen Dramatikübersetzerinnen und Übersetzer zu einer internationalen Werkstatt nach Mülheim an der Ruhr ein. Die Werkstatt ist neben einer Textschmiede auch ein Ort der Begegnung um Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die eigene Arbeit aufzunehmen. Die teilnehmenden Übersetzer*innen können nicht nur mit literarischen Material arbeiten, sondern auch die theatrale Variante zeitgenössischer Dramentexte auf dem Festival erleben.

Hier die Ausschreibungen für die 20. Werkstatt in Mülheim 2019:  PDF Übersetzer*innen und  PDF Autor*in/ Dramatiker*in oder Expert*in.

Was ist Gegenstand der Werkstatt?

Ziele der achttägigen Werkstatt sind die Fortbildung von Übersetzer*innen, damit verbunden die Förderung neuer deutschsprachiger Dramatik und ihr Zugang zu fremdsprachigem Theater durch Übersetzung. Begleitend finden Veranstaltungen statt, die zum besseren Verständnis des kulturellen und politischen Umfeldes der Stücke und des gegenwärtigen deutschsprachigen Theaters beitragen. Dies werden öffentliche Publikumsdiskussionen nach den Aufführungen sein als auch Gespräche mit Autor*innen, Verleger*innen oder Regisseur*innen.

Wer kann an der Werkstatt teilnehmen?

Um die Teilnahme bewerben können sich professionelle Dramatik-Übersetzer*innen weltweit, die aus dem Deutschen in ihre jeweilige Muttersprache übersetzen und enge Arbeitsbeziehungen zu den Theatern ihres Landes unterhalten. Zur Teilnahme eingeladen werden zehn Übersetzer*innen verschiedener Nationalitäten, wobei jeweils nur ein*e Übersetzer*in pro Zielsprache berücksichtigt werden kann.

Organisatorische Rahmenbedingungen

Geleitet wird die Werkstatt, die im Zeitraum 18. Mai bis 02. Juni 2019 stattfindet, von Andrea Zagorski vom deutschen ITI-Zentrum und der Seminarleiterin Dr. Barbara Christ. Die Arbeitssprache ist Deutsch. Die Veranstalter übernehmen die Kosten für Aufenthalt (Unterbringung und Tagegelder) und die Vorstellungsbesuche. Reisekostenzuschüsse können bei Bedarf bei den lokalen Goethe-Instituten beantragt werden.

Bewerbungsrist für Übersetzer*innen

Übersetzer*innen, die an der Teilnahme interessiert sind, senden ihre Bewerbung per E-Mail mit einem Motivationsschreiben (nicht länger als eine Seite), einer Bibliographie und Angaben zum beruflichen Hintergrund bis 31. Januar 2019 an: Internationales Theaterinstitut Deutschland, z. Hd. Frau Andrea Zagorski: a.zagorski@iti-germany.de Die Einladung zur Werkstatt erfolgt ab Mitte Februar, der Veranstaltungszeitraum wird im März bekannt gegeben.

Gestaltung eines Seminarschwerpunkts während der Werkstatt

Das Thema des Seminarschwerpunkts sollte sich auf das Zusammenspiel und die gegenseitige Auswirkung von Übersetzung und Schreiben beziehen und die persönlichen Arbeitserfahrungen hiermit widerspiegeln.

Wer kann einen Beitrag einreichen?

Autor*innen, Dramatiker*innen oder Expert*innen mit guten Deutschkenntnissen können sich um die Gestaltung des Seminarschwerpunktes bewerben.

Organisatorische Rahmenbedingungen

Das Goethe-Institut übernimmt Reisekosten (nach Mülheim und zurück) sowie für den Zeitraum von drei Tagen Aufenthalt, Übernachtung und die Theaterkarten zum Besuch der "Stücke". Mit 300 Euro wird der Seminarbeitrag honoriert.

Bewerbungsfrist für Autor*innen, Dramatiker*innen oder Expert*innen

Bewerbungen mit einem kurzen Themenvorschlag für den Beitrag werden bis 31. Januar 2019 per E-Mail erwartet. Empfängerin ist Berit Wohlfarth aus dem Bereich Theater/Tanz des Goethe-Instituts, berit.wohlfarth@goethe.de.