ITI - Deutschland
Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts

Konzept

Das Projekt PASSAGE 23°E setzt sich zum Ziel, eine europäisch orientierte Informations- und Wissensplattform und einen lebendigen Wissensaustausch zu entwickeln, um Informationen zu aktuellen kulturellen Entwicklungsprozessen besonders auf dem Gebiet von Theater und Theatralität, ihrer nationalen wie internationalen Bedingtheit und historischen Gebundenheit zu generieren und diese einer kulturellen Öffentlichkeit vorzustellen.

Das Projekt wird in Kooperation des ITI Zentrums Deutschland mit Partnern aus Deutschland, Polen, Tschechien, Ungarn, Griechenland, Litauen und Finnland in einer Doppelstruktur von universitärer und theaterinstitutioneller Ebene entwickelt und orientiert sich an der Idee eines umfassenden demokratischen Zugangs zu den Quellen von Kunst und Kultur.

PASSAGE 23°E wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Website:  passage23e.iti-germany.de

Kontakt:  passage23(at)iti-germany.de

Internationale Konferenz „Mobility of Aesthetics“

Internationale Vernetzungsprozesse bilden heute wichtige Anker der zeitgenössischen darstellenden Kunst. Sie finden ihren besonderen Ausdruck in der zunehmenden Mobilität von Künstler*innen, dem Transfer ihrer Produktionen sowie diversen Formaten der kooperativen Zusammenarbeit über regionale und internationale Grenzen hinweg. Die verschiedenen Realisierungsformen, Prozesse und Vorstellungen von Mobilität drängen danach, aus den aktuellen wie auch historischen Kontexten des Verhältnissen von Theater und Gesellschaft befragt zu werden.

  • Wie beeinflusst die ständige Bewegung der Künstler*innen ihren intellektuellen und gesellschaftlichen Einfluss und damit vielleicht auch ihren ästhetischen Ausdruck?
  • Was kann eine Antwort auf die wachsende Zahl derer sein, die nicht mehr mobil sein wollen und die mit Nachdruck gegen diejenigen vorgehen, die versuchen, die (geographischen) Grenzen zu überschreiten?
  • Und wie ist ein Begriff der Mobilität zu bewerten, wenn diejenigen, die mobil sind, dies unfreiwillig und gezwungenermaßen sind?

Das  Theaterinstitut Warschau (ZRTI) und das Internationale Theaterinstitut Deutschland organisierten die Internationale Konferenz: "Mobility of aesthetics" am 12. und 13. Oktober 2018 in Warschau. Sie fand statt im Rahmen der jährlichen Treffen des internationalen Netzwerks der Darstellenden Künste  ENICPA .

Den Mittelpunkt der Konferenz bildete das Thema der Mobilität von Künstler*innen und Kunstproduktionen in seinen verschiedenen aktuellen Aspekten und regionalen Ausprägungen. Dabei war der Blick insbesondere auf  die Entwicklungen in den Ländern Ost-, Mittelost- und Südosteuropas gerichtet in Korrespondenz mit dem vom ITI initiierten europäischen Projekt Passage 23°E. Theater und Theatralität vom Baltikum bis zur Ägäis.


Fragen zur Konferenz können gern an Christine Henniger:  c.henniger(at)iti-germany.de übersendet werden.

 

Dokumentation der Konferenz:

 PDF Programm der Konferenz

Vortrag von Günther Heeg

 Panel: „Origin and Originality“

 Session: „Mobility in Focus“

 

Ein Projekt des Internationalen Theaterinstituts Deutschland in Kooperation mit dem Zbigniew Raszewski Institut Polen, mit Unterstützung von ENICPA,  On-the-move und der  Galeria Zachęta.