ITI - Deutschland
Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts

Internationale Übersetzerwerkstatt Mülheim


Podiumsdiskussion: „Referenzräume – Erzählform und Übersetzung“

Freitag, 01. Juni 2018, 17:00 Uhr
Theater an der Ruhr


Neudichtungen und Überschreibungen klassischer Stoffe sind bei den Nominierungen für den Mülheimer Dramatikerpreis 2018 gleich mehrmals vertreten. Für Übersetzer*innen liegt es nahe, das Spektrum dieser Erzählformen mit Blick auf den Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die sprachliche Übertragung und mögliche Inszenierungsansätze zu diskutieren.

So ist das Verhältnis zwischen Theatertext bzw. Inszenierung und sprachlichem, formalem wie historischem Hintergrund Gegenstand der öffentlichen Podiumsdiskussion „Referenzräume – Erzählform und Übersetzung“. Im Zentrum steht die Frage, wie sich eine Vielzahl von Bezügen auf unterschiedlichen Ebenen in die Arbeit von Übersetzer*innen integrieren lässt.

Es diskutieren die südkoreanische Regisseurin  Yena Gim,  Barbara Christ, Übersetzerin und Seminarleiterin der Internationalen Übersetzerwerkstatt Mülheim,  Friederike Emmerling, Dramaturgin und Lektorin beim S. Fischer Verlag sowie  Katrin Michaels, Dramaturgin am Theater Basel. Es moderiert die Kulturjournalistin  Sarah Heppekausen.

 

Zusammen mit dem Mülheimer „Stücke“-Festival lädt das deutsche Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) für die Zeit vom 25. Mai bis 03. Juni 2018 Übersetzer*innen und Theaterexpert*innen zur 19. Internationalen Übersetzerwerkstatt nach Mülheim ein.

Die Teilnehmer*innen 2018 sind:

Zuzana Augustová                           Tschechische Republik                           
Gergana DimitrovaBulgarien
Nevine FayekÄgypten
Jacek KaduczakPolen
Michèle LalibertéKanada
Greg LiakopoulosGriechenland
Inga Rozentāle-PeillouxFrankreich/Lettland
Miho SakuraiJapan
Natalka SniadankoUkraine
Monika von Moldoványi de GoyenecheChile

 

Das Stipendium des Goethe-Instituts für eine/n Expert*in aus internationaler Theaterpraxis, Kunst und Wissenschaft geht 2018 an Yena Gim (Südkorea).

Seit 2017 findet die bis dahin biennale Übersetzerwerkstatt jährlich statt. „Mit dem Ausbau der Angebote für Übersetzer*innen will das ITI besonders diejenigen unterstützen, die als Brückenbauer entscheidend zur Verständigung und zum Dialog zwischen den Kulturen beitragen. Dabei soll der Blick nicht nur auf Europa gerichtet werden, angesprochen sind vielmehr Teilnehmer*innen aus aller Welt,“ sagte ITI-Direktor Thomas Engel. Diese Bemühungen werden durch das Goethe-Institut unterstützt, das seit dem vergangenen Jahr Teilstipendien für Reise und Unterkunft vergibt.