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Newsletter des ITI Germany 12/2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

schon zur Monatsmitte erhalten Sie heute den aktuellen Newsletter des deutschen ITI-Zentrums. Es ist zugleich die „Jahresendausgabe“, mit der sich die Geschäftsstelle für 2017 von Ihnen verabschiedet.
Wir wünschen Ihnen angenehme Lektüre für die ruhigeren Stunden in den oft hektischen letzten Tagen des Jahres.
Den nächsten Newsletter erhalten Sie im Januar 2018 und dann wieder – wie gewohnt – in der 2. Monatshälfte. Geschlossen bleibt die Geschäftsstelle vom 23. Dezember 2017 bis einschließlich 01. Januar 2018. Vom 02. Januar 2018 an sind wir für Sie wieder erreichbar – mehr Informationen dazu weiter unten.
Ihnen allen ein frohes Fest und einen erwartungsfrohen Start ins neue Jahr 2018!

Ihre Newsletter-Redaktion

NEWS ZUM ITI, PROJEKTE UND KULTUR­POLITISCHE THEMEN

„Arts under Attack“: ITI-Jahrbuch 2017 liegt vor
Konvention Kulturelle Vielfalt: Kritische Ergänzung zu Staatenbericht
Übersetzerwerkstatt Mülheim 2018: Bewerbungen bis 10. Februar
Zu den Feiertagen: Öffnungs- und Schließzeiten im ITI
ITI-Mediathek: Regelmäßige Einführungen 2018
Europa im Herbst – Netzwerktagungen von CAE und IETM
Situation von Theaterarchiven und -sammlungen: Diskussion am 29. Januar in Berlin
Das ITI beklagt den Tod zweier langjähriger verdienter Mitglieder

AUSSCHREIBUNGEN

CREATIVE HAVEN – Bewerbungen um Residenz ab sofort möglich!
Konferenz „Theater between politics & policies” – Vorschläge bis 31. Dezember
Deutschsprachige Theatertexte für Eurodram – Einsendungen bis 10. Januar
Förderung Theater- & Tanz-Gastspiele – Antragsfristen 15. und 31. Januar
Ideenwettbewerb "Advocate Europe" – Bewerbungen bis 16. Januar
Atelier für junge Festival-Manager*innen – Bewerbungen bis 31. Januar
Sonderprojektförderung Interkulturelle Impulse – Bewerbungen bis 01. Februar
HIGH FEST in Yerevan Oktober 2018 – Bewerbungen bis 15. März
 

NEWS ZUM ITI, PROJEKTE UND KULTUR­POLITISCHE THEMEN

„Arts under Attack“: ITI-Jahrbuch 2017 liegt vor

Weltweit aufsteigender Populismus und religiöser Fanatismus gefährden die Rechte und Freiheiten von Künstler*innen, zugleich verfestigen sich nationalistische Tendenzen, die ein demokratisches und kulturell offenes Miteinander verhindern.
Unter dem Titel „Arts under Attack“ erörtert das deutsche ITI-Zentrum in seinem Jahrbuch 2017 diese allenthalben rapide zunehmenden Entwicklungen und bezieht Stellung. ITI-Mitgliedern wird das Jahrbuch in den nächsten Tagen wie immer zugeschickt. „Arts under Attack“ steht kostenfrei auch als download bereit, von der gedruckten Ausgabe sind noch einige Restexemplare verfügbar, die hier bestellt werden können.

 

 

Konvention Kulturelle Vielfalt: Kritische Ergänzung zu Staatenbericht

Im Sommer hat die UNESCO zivilgesellschaftlichen Organisationen erstmals die Möglichkeit eines eigenen Reports zur Umsetzung der Konvention Kulturelle Vielfalt eingeräumt und ein winziges Zeitfenster von vier Monaten gesetzt.
Als kritische Ergänzung zu den Staatenberichten ist der Report, an dem das ITI redaktionell mitgewirkt hat, zu vier Hauptzielen der Konvention heute veröffentlicht worden. Hier geht es zum PDF der englischen Fassung.

 

 

Übersetzerwerkstatt Mülheim 2018: Bewerbungen bis 10. Februar

Professionelle Übersetzer*innen deutschsprachiger Dramatik weltweit sind die Zielgruppe der Ausschreibung zur 19. Internationalen Übersetzerwerkstatt, die vom 25. Mai bis 03. Juni 2018 im Rahmen des „Stücke“-Festivals in Mülheim stattfindet.
Ziel der Arbeitsbegegnung ist es Dramatik-Übersetzer*innen fortzubilden, die Stücktexte in ihre jeweilige Muttersprache übertragen, um auf diesem Wege auch neuer deutscher Dramatik den Zugang zu fremdsprachigem Theater zu ebnen. Bewerbungen nimmt bis zum 10. Februar 2018 Andrea Zagorski im deutschen ITI-Zentrum entgegen. Die Ausschreibung findet sich auf der ITI-Website.

 

 

Zu den Feiertagen: Öffnungs- und Schließzeiten im ITI

Geschlossen bleibt die ITI-Geschäftsstelle vom 23. Dezember 2017 an bis einschließlich 01. Januar 2018; vom 02. Januar 2018 an ist sie wieder wie üblich geöffnet und erreichbar. Identisch ist der Beginn der Schließzeiten für die ITI-Mediathek und für das Bewegungstraining – für die beiden letzteren fällt der Neubeginn im neuen Jahr indessen auf den 08. Januar 2018.

 

 

ITI-Mediathek: Regelmäßige Einführungen 2018

Auch im neuen Jahr bietet das deutsche ITI regelmäßige Einführungen in die Nutzung seiner Mediathek an.
Die erste derartige Veranstaltung findet am 09. Januar 2018 um 17 Uhr statt, die nachfolgenden, beginnend mit Februar, dann immer am ersten Dienstag eines Monats, gleichfalls 17 Uhr. Gruppeneinführungen bedürfen der vorherigen Anmeldung.

 

 

Europa im Herbst – Netzwerktagungen von CAE und IETM

In Brüssel und Rom trafen sich das europäische Netzwerk für Kulturpolitik, Culture Action Europe (CAE), und IETM, das Netzwerk für Darstellende Künste. "Belonging and Becoming" - in Hinblick auf das bevorstehende Europäische Kulturerbe-Jahr und "Can we Talk?" - über Kunst in Zeiten des Populismus waren die Mottos.

Thomas Engel hat seine Beobachtungen zusammengefasst, hier ist sein Bericht, CAE hat einen ausführlichen englischen Report mit Videos der Keynotes; auch ein Konferenz-Rückblick von ietm ist bereits online.

 

 

Situation von Theaterarchiven und -sammlungen: Diskussion am 29. Januar in Berlin

Schillernd und aufregend wie Berlins Theatergegenwart ist seine Theatervergangenheit. Verstreut wie gleichermaßen geordnet zeigt sich diese Vergangenheit in einer beständig wachsenden Vielzahl von Materialien, in Archiven und in Sammlungen, aber auch in den Theaterhäusern selbst.
So vielfältig diese Situation in der Stadt, so ungeklärt ist sie auch: Rahmenbedingungen sind nicht definiert, es fehlt an strategischen Planungen, Sach- und Personalressourcen reichen nicht, um flächendeckend systematisch zu bewahren, zu ordnen, zu verzeichnen und die öffentliche Zugänglichkeit sicher zu stellen …
Hinlänglicher Bedarf mithin für Berliner Theater und theatersammelnde Institutionen, mit der Kulturverwaltung zu diskutieren. Dies geschieht am 29. Januar 2018 im Deutschen Theater mit Kulturstaatssekretär Dr. Torsten Wöhlert. Thema: „Was bleibt“. Beginn: 10 Uhr.

 

 

Das ITI beklagt den Tod zweier langjähriger verdienter Mitglieder

Verstorben ist der gebürtige Argentinier Carlos During, Schauspieler, Regisseur und Dokumentarfilmer, der in Mexico eine zweite Heimat fand und mit dessen Namen das soziokulturelle Projekt “Hacienda Mundaca” auf der Isla Mujeres eng verbunden ist.
Im Namen des früheren CIDC (Cultural Identity and Development Committee) des ITI hat Alexander Stillmark einen Nachruf auf Carlos During verfasst.
Verstorben ist auch Humberto Orsini, venezolanischer Dramatiker und Regisseur, er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des zeitgenössischen Theaters des Landes.
Orsini war zeitweilig Präsident des ITI-Zentrums Venezuela, Vorsitzender des CIDC und Vize-Präsident des ITI-Weltverbands. Die Botschaft zum Welttheatertag 1995 entstammte seiner Feder.

 

 

AUSSCHREIBUNGEN

CREATIVE HAVEN – Bewerbungen um Residenz ab sofort möglich!

Unter dem Titel “CREATIVE HAVEN” bietet die Universität Hildesheim 2018 erstmals eine sechsmonatige Künstler*innen-Residenz, um gefährdeten oder bedrohten Künstler*innen Unterstützung zu gewähren.
Teil der Residenz ist auch die Teilnahme an der Arts Rights Justice Academy, die die Universität Hildesheim 2018 zum zweiten Mal veranstaltet. Bewerbungen werden ab sofort unter CreativeHavenHildesheim(at)gmail.com erwartet.

 

 

Konferenz „Theater between politics & policies” – Vorschläge bis 31. Dezember

Theatre between politics and policies: New challenges“ lautet der Titel einer wissenschaftlichen Konferenz, zu der die Universität der Künste in Belgrad für den 23. und 24. März in die serbische Hauptstadt einlädt.
Vorschläge für die Ausgestaltung des Programms, für Podiumsdiskussionen und Präsentationen während der Konferenz können hier noch bis zum 31. Dezember 2017 eingereicht, Nachfragen können hier gestellt werden.

 

 

Deutschsprachige Theatertexte für Eurodram – Einsendungen bis 10. Januar

Zur Einsendung im Original deutschsprachiger Theatertexte hat jetzt das Netzwerk EURODRAM aufgerufen, das den Austausch zwischen Übersetzer*innen, Autor*innen und der europäischen Theaterszene fördert.
Die Texte dürfen nicht älter als fünf Jahre sein, sollten bereits uraufgeführt, aber noch nicht nachgespielt oder in eine andere Sprache übersetzt worden sein. Wohnort und Nationalität der Autor*innen sind für die Ausschreibung nicht erheblich.
Texteinsendungen und Bewerbungen nimmt Ulrike Syha entgegen, Einsendeschluss ist der 10. Januar 2018. Die Auswahl wird im April 2018 in Wien im Theater Drachengasse in szenischen Lesungen und Diskussionsrunden vorgestellt. Ausführliche Infos hier.

 

 

Förderung Theater- & Tanz-Gastspiele – Antragsfristen 15. und 31. Januar

Das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) fördert Gastspiele zeitgenössischer Tanz- und Theaterproduktionen in und aus Deutschland.
Für eine erste Vergaberunde hat das NPN jetzt die Antragsfristen veröffentlicht: 15. Januar 2018 für Theatergastspiele, 31. Januar 2018 für Gastspiele Tanz national und international sowie Koproduktionen Tanz.
Voraussetzungen für die Förderung und Förderkonditionen aktuell hier. Ziel des NPN ist es, den Austausch und die Verbreitung zeitgenössischer Tanz- und Theaterproduktionen in Deutschland zu fördern.

 

 

Ideenwettbewerb "Advocate Europe" – Bewerbungen bis 16. Januar

Wie lassen sich gemeinsam politischer Wandel mitgestalten und politische Strukturen inspirieren? Wie sollte der gesellschaftliche Umgang miteinander geändert werden? Wie können auch künstlerische Ansätze dazu beitragen? Wie können Think Tanks oder Interessengruppen neue Wege finden, die Demokratie der Zukunft weiterzudenken?
… Diese und weitere Fragen sind Kern des zivilgesellschaftlichen Ideenwettbewerbs „Advocate Europe“ zur Weiterentwicklung von Demokratie in Europa, an dem teilzunehmen der Verein MitOst e. V. jetzt aufgerufen hat. Details zum Procedere und den Teilnahmebedingungen gibt es auf den „Advocate Europe“-Seiten.

 

 

Atelier für junge Festival-Manager*innen – Bewerbungen bis 31. Januar

Ein intensives einwöchiges Training für bis zu 45 junge Festival-Manager*innen aus aller Welt bietet die Festival Academy für die Zeit vom 23. bis 29. August 2018 in Göteborg an. Es wird Vorlesungen, Diskussionen, Fortbildungen im Tandem-Format und Workshops geben, angeleitet von renommierten Festival-Direktor*innen. Näheres hier.

 

 

Sonderprojektförderung Interkulturelle Impulse – Bewerbungen bis 01. Februar

Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste schreibt für 2018 erneut die Sonderprojektförderung „Interkulturelle Impulse“ aus. Gesucht werden künstlerische Formen als Impuls für eine offene, interkulturell geprägte Gesellschaft.
Die Förderung bietet die Möglichkeit, sowohl fertige Produktionen als auch performative Arbeitskonzepte mit interkulturellem Ansatz zu realisieren. Voraussetzung für die Förderung ist die Unterstützung durch eine*n geeignete*n Expert*in als interkulturellem „Guide“.
Ihr/ihm kommt die Aufgabe zu, für möglichst einfache und direkte Begegnungsräume und Austausch der Akteur*innen zu sorgen. Das NRW-Landesbüro hat die Einzelheiten zu den Förderbedingungen.

 

 

HIGH FEST in Yerevan Oktober 2018 – Bewerbungen bis 15. März

Die 16. Staffel des armenischen HIGH FEST International Performing Arts Festival findet vom 01. bis 15. Oktober 2018 in Yerevan statt.
Teilnehmen können Künstler*innengruppen oder einzelne Künstler*innen aus allen Genres der darstellenden Künste, die ihre Werke präsentieren wollen. Interessent*innen können ihre Bewerbungen bis zum 15. März 2018 einreichen. Mehr Informationen bei den Veranstalter*innen.

Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten,
können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

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