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Newsletter des ITI Germany 11/2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

weltweit stehen Rechte und Freiheiten von Künstler*innen unter Druck, immer stärker sehen sie sich von aufsteigendem Populismus und religiösem Fanatismus bedroht, Nationalismen versuchen ein demokratisches und kulturell offenes Miteinander zu verhindern.
Diese Tendenzen thematisiert das deutsche ITI-Zentrum in seinem Jahrbuch 2017, das im Dezember erscheint.
Fortgeführt wird die Diskussion im Rahmen der Jahreskonferenz der dramaturgischen Gesellschaft, „Dramaturgien des Widerstands. Internationale künstlerische Positionen zu Freiheit und Unfreiheit“ am 26. Januar 2018 im Theater Greifswald, in der Gemma Pörzgen (Reporter ohne Grenzen), Urban Beckmann (ifa), ITI-Direktor Thomas Engel und Srirak Plipat (Freemuse) Handlungserfordernisse und -strategien erörtern werden.

Wir laden herzlich ein zu Lektüre und Diskussion!

Ihre Newsletter-Redaktion

NEWS ZUM ITI, PROJEKTE UND KULTUR­POLITISCHE THEMEN

SAVE THE DATE: 16. und 17. Juni 2018 ITI-Jahrestagung
Neue Szenenwechsel-Runde: Bewerbung bis 15. Februar 2018
5 Jahre digiS: ITI-MCB präsentiert Tanzfabrik-Projekt
Gut versichert? Workshop für darstellende Künstler*innen
Fotos stets sehr willkommen: ITI-Mitglieder präsentieren sich online
Neue Website des ITI-Mime Centrum Berlin
ITI-Mime Centrum Berlin: Zwei Stellen im Bundesfreiwilligendienst

AUSSCHREIBUNGEN

Coaching durch Kulturproduzent*innen: Bewerbung bis 01. Dezember
Stipendien freie Kinder- und Jugendtheater 2018: Bewerbung bis 01. Dezember
Förderung künstlerischer & kultureller Projekte 2018: Bewerbung bis 01. Dezember
SHOWCASE KAMMERSPIELE #2 München: Bewerbung bis 19. Dezember

VERANSTALTUNGEN

Dunapart4 in Budapest: 29. November bis 02. Dezember

SONSTIGES

Leseempfehlung Polnisches Theater-Journal 1-2/2017: Theater und Demokratie
 

NEWS ZUM ITI, PROJEKTE UND KULTUR­POLITISCHE THEMEN

SAVE THE DATE: 16. und 17. Juni 2018 ITI-Jahrestagung

Im kommenden Jahr wird das ITI seine Jahrestagung im Rahmen des Festivals Theaterformen (7.-17. Juni 2018) in Braunschweig ausrichten.
Die Jahrestagung fokussiert auf aktuelle Themen der internationalen Theaterarbeit und wendet sich dabei an alle Theaterschaffenden.
Erste Themenschwerpunkte werden im Januar veröffentlicht - den Termin bitten wir sich jetzt schon vorzumerken!

Neue Szenenwechsel-Runde: Bewerbung bis 15. Februar 2018

Kooperationsprojekte, die aktuelle gesellschaftliche Themen und Veränderungen aufgreifen und in der gemeinsamen künstlerischen Reflexion sichtbar machen, sucht das Programm Szenenwechsel mit seiner jetzt veröffentlichten, neuerlichen Ausschreibung.
Wiederum angefragt sich zu beteiligen sind Stadt- und Staatstheater sowie freie Gruppen aus dem deutschsprachigen Raum, die gemeinsam mit einem Partner aus Nordafrika oder Osteuropa ein neues künstlerisches Projekt entwickeln wollen.
Die Ausschreibung, die zugleich die letzte dieses vom deutschen ITI-Zentrum und der Robert Bosch Stiftung realisierten Programms ist, läuft seit dem 15. November 2017 und noch bis zum 15. Februar 2018. Essenziell ist: Eine öffentliche Präsentation der geförderten Projekte sollte in beiden Ländern, in jedem Fall aber im deutschsprachigen Partnerland erfolgen.
Für Juni 2019 ist, nach dann sechs Jahren, zum Abschluss des Szenenwechsel-Programms, ein internationales Festival und Netzwerktreffen in Hamburg geplant.

5 Jahre digiS: ITI-MCB präsentiert Tanzfabrik-Projekt

Unter #kulturgutdigital wird digiS auf seiner Jahreskonferenz am 01. Dezember 2017 das fünfjährige Bestehen des Förderprogramms Digitalisierung Berlin feiern.
Das in diesem Jahr am deutschen ITI-Mime Centrum Berlin durchgeführte Projekt zur Digitalisierung audiovisueller Bestände der Tanzfabrik Berlin ist eines der Vorhaben, die bei dieser Gelegenheit vorgestellt werden.
Welche anderen Projekte in diesen fünf Jahren eine Förderung erfuhren und welche Förderprogramme es in den anderen Bundesländern für den Erhalt und den Zugang zum kulturellen Erbe gibt, kann man während dieser Konferenz ebenfalls erfahren.
Bei der digiS-Servicestelle gibt es mehr Informationen zu den Teilnehmer*innen und Referent*innen der Konferenz.

Gut versichert? Workshop für darstellende Künstler*innen

Zu einem Workshop rund um das Thema Versicherungen für darstellende Künstler*innen laden Touring Artists, Music Pool Berlin und clubcommission Berlin ein.
Der Workshop findet statt am 12. Dezember, Beginn 16 Uhr, Mediathek des ITI/Mime Centrum Berlin; gestaltet wird er von dem Versicherungsmakler Hans-Peter Schwandt, der durch den Versicherungsdschungel leiten und im Anschluss für individuelle Fragen zur Verfügung stehen wird.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos; Anmeldungen bis zum 05. Dezember – unter Angabe von Name und Berufsfeld an j.gruenewald(at)touring-artists.info.
Touring Artists ist ein gemeinsames Projekt des Internationalen Theaterinstituts – Zentrum Deutschland und der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK).

Fotos stets sehr willkommen: ITI-Mitglieder präsentieren sich online

Die ITI-Geschäftsstelle möchte auf der Website des Zentrums mehr Produktionen seiner Mitglieder vorstellen, die mit internationaler Beteiligung bzw. als internationale Koproduktionen realisiert worden sind.
Daher bitten wir unsere Mitglieder auch weiterhin, wann immer möglich der Geschäftsstelle Bilder und Fotos solcher sowohl aktueller als auch zeitloser Produktionen zur Verfügung zu stellen. Verwenden werden wir die Fotos ausschließlich für die Gestaltung der Website, gerne entgegengenommen werden diese (vorzugsweise honorarfrei nutzbaren) Abbildungen von redaktion(at)iti-germany.de.

Neue Website des ITI-Mime Centrum Berlin

Das Mime Centrum Berlin als Teil des Internationalen Theaterinstituts (ITI) - Zentrum Deutschland hat eine neue Webpräsenz.
Unter www.mimecentrum.iti-germany.de können, im neuen ansprechenden Gewand, aktuelle Informationen zu den öffentlichen Arbeitsbereichen des ITI im Kunstquartier Bethanien, zur Mediathek und zum Studio2 abgerufen werden.
Ansprechpartner*innen, Öffnungszeiten sowie Zugänge zum Kalender des Studios und zur Datenbank des Archivs lassen sich nun von zuhause, am Arbeitsplatz oder auch unterwegs genauso gut, bequem und zu jeder Zeit abrufen.
Über Feedback zur neuen Seite freuen wir uns. Schreiben Sie gern an mediathek(at)mimecentrum.de.

ITI-Mime Centrum Berlin: Zwei Stellen im Bundesfreiwilligendienst

Das deutsche ITI-Zentrum kann in seinem Mime Centrum ab sofort zwei Stellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes neu besetzen.
Dabei geht es zum einen um Video-Postproduktion, Digitalisierung, Archivierung audiovisueller Medien sowie gegebenenfalls auch um Unterstützung im Arbeitsgebiet Videoaufzeichnungen von Tanz und Theater.
Gesucht wird zum anderen eine Verstärkung in der Mediathek, die die Archivierung von Videomaterial aus dem Bereich Tanz und Theater und die Betreuung von Mediatheksbesucher*innen unterstützt.
Hier gibt es grundlegende Infos über den Bundesfreiwilligendienst, hier  erfahren Sie mehr über die beiden Stellen und das ist die E-Mail-Adresse für Ihre Kontaktaufnahme mit dem Mime Centrum Berlin.

AUSSCHREIBUNGEN

Coaching durch Kulturproduzent*innen: Bewerbung bis 01. Dezember

Die Förderung von Coaching-Vorhaben für Kulturproduzent*innen ist Gegenstand einer Ausschreibung, die der Dachverband Tanz Deutschland jetzt veröffentlicht hat.
Die Coaching-Vorhaben, die zwischen dem 01. Januar und 15. Oktober 2018 realisiert werden müssen, sollen einen konkreten Know-How-Transfer von erfahrenen Kulturproduzent*innen zu Berufseinsteiger*innen ermöglichen. Gefördert werden können die Projekte mit einem Höchstbetrag von 1.500 Euro.
Bewerben können sich zwei oder mehr Kulturproduzent*innen gemeinsam, die schwerpunktmäßig in Deutschland im nicht-kommerziellen Bereich Tanz und für eine/n oder mehrere Künstler*innen/Kompanien arbeiten - wobei ein*e oder mehrere Kulturproduzent*innen als Coach fungieren und ihr Wissen an eine*n oder mehrere Berufseinsteiger*innen (Mentees) weitergeben.
Die Ausschreibung findet statt im Rahmen des Programms „Verwertungs- und Exportförderung im Markt für die darstellenden Künste – Fokus Tanz“. Bewerbungsfrist ist der 01. Dezember 2017.

Stipendien freie Kinder- und Jugendtheater 2018: Bewerbung bis 01. Dezember

Junge Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus Schauspiel, Bühnenbild / Ausstattung, aus Musik, Dramaturgie, Theaterwissenschaft, aus Theater-/Musikpädagogik und Kulturmanagement können sich bis zum 01. Dezember um viermonatige Arbeitsstipendien bewerben, die das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert.
Details zur Ausschreibung hier.

Förderung künstlerischer & kultureller Projekte 2018: Bewerbung bis 01. Dezember

Der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und die Projektförderung 2018 für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin sind ausgeschrieben.
Bewerbungen um Fördergelder, mit denen künstlerische und soziokulturelle Projekte unterstützt werden können, erwartet das Kulturamt des Bezirks bis zum 01. Dezember 2017. Ausführliche Informationen zu den Fördermöglichkeiten und der Antragstellung stehen, nebst den notwendigen Formularen, online zur Verfügung.

SHOWCASE KAMMERSPIELE #2 München: Bewerbung bis 19. Dezember

Für bis zu 40 internationale Studierende der Disziplinen Theaterwissenschaften, Bühnenbild, Performance Studies u.a. schreiben die Münchner Kammerspiele ein Showcase-Wochenende vom 02. bis 04. Februar 2018 aus:
Drei Tage, drei Nächte, acht Produktionen. Bewerbungen bis zum 19. Dezember 2017, Details hier.

VERANSTALTUNGEN

Dunapart4 in Budapest: 29. November bis 02. Dezember

Theater, Tanz und Zirkus: Einen Überblick über herausragende zeitgenössische Tanz- und Theaterproduktionen und
-projekte der freien Szene in Ungarn versprechen die Veranstalter von dunapart4, das vom 29. November bis 02. Dezember 2017 in Budapest stattfindet.
Anfragen u.a. zum Programm sind an diese Email-Adresse zu richten: info(at)dunapart.net. Genutzt werden sollen die Festivaltage auch zur Herstellung und Pflege internationaler Kontakte.

SONSTIGES

Leseempfehlung Polnisches Theater-Journal 1-2/2017: Theater und Demokratie

Der Skandal um Oliver Frljićs Inszenierung „Der Fluch“ am Warschauer Teatr Powszechny im Mai 2017 bildet einen Debattenschwerpunkt im Heft „Theater und Demokratie“ des Polnischen Theater Journals (Heft 1-2/2017).
In der Gesamtschau liefert das Journal eine umfassende Beschreibung der Situation, in der sich das Theater unter den Bedingungen des rechtsnationalen Umbaus der polnischen Gesellschaft befindet. Bezugsquelle und weitere Ausgaben hier.

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können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

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