Email not displaying correctly?
View it in your browser

Newsletter des ITI Germany 9/2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der September-Newsletter wirft Licht auf einige beachtenswerte Aktivitäten des ITI in den nächsten Wochen – in besonderer Weise hingewiesen sei dabei auf die Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Passage 23° E“ - die Geschäftsstelle freut sich, wenn Sie Ihrerseits Gelegenheiten nutzen darauf hinzuweisen. Wie gewohnt ein wenig Retrospektive (ITI-Weltkongress 2017 in Segovia und Theater der Welt 2017 in Hamburg) bieten wir im September-Newsletter auch.

Unsere weiteren Hinweise auf Ausschreibungen und Veranstaltungen in den kommenden Monaten sind, dem Spielzeitbeginn geschuldet, noch etwas überschaubar. Meldungen dazu werden in den nächsten Monaten ausführlicher ausfallen.

Ihre ITI-Geschäftsstelle

NEWS ZUM ITI, PROJEKTE UND KULTURPOLITISCHE THEMEN

From Difference to Difference – Passage 23°E-Veranstaltung am 29. September 2017 im ITI
Programm für verfolgte Künstler*innen gefordert
Einführungen in die ITI-Mediathek für Tanz und Theater im Oktober und November 2017
CAE-Konferenz „Culture, Heritage and Future“ – Anmeldungen bis 01. Oktober
Szenenwechsel: nächste Premieren und Produktionen im Oktober 2017
ITI begrüßt Neu-Mitglieder
Spätlesen: Noch einmal Theater der Welt & Übersetzerwerkstatt des ITI
Nachlese Segovia u.a.: Der ITI-Weltverband informiert

AUSSCHREIBUNGEN

Festival FAVORITEN 2018 in Dortmund – Bewerbungen bis 31. Oktober 2017
IETM München 2018: Res Publica Europa – Bewerbungen bis 30. November 2017
Werkstatt Kinder- und Jugendtheater in Übersetzung 2018 – Bewerbungen bis 11. Dezember 2017

VERANSTALTUNGEN

Drei Mal "Draußen vor der Tür": 15. Oktober Diskussion im Theater Krefeld-Mönchengladbach

SONSTIGES

Crowdfunding-Kampagne für Jugend-Kunst- und Kultur-Zentrum in Baghdad
Buchtipp: „Theatermachen als Beruf – Hildesheimer Wege“
 

NEWS ZUM ITI, PROJEKTE UND KULTURPOLITISCHE THEMEN

From Difference to Difference – Passage 23°E-Veranstaltung am 29. September 2017 im ITI

Die Entwicklungen der letzten 30 Jahre werden oft als ein andauernder Integrationsprozess der ehemaligen “Ostländer” in Westeuropa gedeutet – ein Prozess, der vor allem in kultureller Hinsicht immer wieder neu hinterfragt werden muss.
Wird dabei in spezifischer Weise osteuropäisches Theater betrachtet, muss das Verhältnis von Selbstverständnis und Fremdzuschreibungen problematisiert werden.
In zwei Panels, die das ITI - in Kooperation mit Theater der Zeit -  im Rahmen des Projekts "PASSAGE 23°E" veranstaltet, diskutieren Marina Davydova (RUS), Iulia Popovici (ROU), Ana Vujanovic (SRB) sowie Senad Halilbasic (AT), Neda Sokolovska (BGR), Jan Klata und Marta Górnicka (beide PL). Mit thematisch vertiefenden Filmen und Materialien werden die Diskussionen zu Konstruktionen europäischer Identitäten über den Abend hin ergänzt. Programmdetails hier.

Programm für verfolgte Künstler*innen gefordert

Ein Programm, das verfolgten Künstler*innen gesicherte Arbeitsmöglichkeiten unter würdigen wirtschaftlichen Bedingungen in Deutschland verschafft, hat jetzt eine Initiative deutscher Theater-, Festival- und Museums-Leiter*innen gefordert.
Pro Jahr sollen mindestens eintausend solcher Arbeitsmöglichkeiten, namentlich für Betroffene aus der Türkei, Russland, aber auch aus dem Nahen Osten und Nordafrika finanziert werden; die Initiator*innen wollen im Gegenzug Arbeitsorte in ihren Einrichtungen zur Verfügung stellen.
Zu den Unterzeichner*innen des Aufrufs gehört auch ITI-Präsident Joachim Lux. Die Presse-Meldung zur Initiative im Wortlaut hier.

Einführungen in die ITI-Mediathek für Tanz und Theater im Oktober und November 2017

Studienanfänger*innen, Lehrenden und Lernenden an Schulen und Hochschulen sowie Interessierten jeglicher Fachrichtungen bietet das ITI im Oktober und November Einführungsveranstaltungen in seine Mediathek für Tanz und Theater – mit etwa 8.500 Videos bundesweit immerhin eines der umfangreichsten öffentlich zugänglichen audiovisuellen Dokumentationszentren der darstellenden Kunst.
Die Termine sind am 10., 17. und 24. Oktober sowie am 7. und 11. November, jeweils 17 Uhr. Anmeldungen werden erbeten unter mediathek2(at)mimecentrum.de.

CAE-Konferenz „Culture, Heritage and Future“ – Anmeldungen bis 01. Oktober

Belonging and Becoming: Future of Europe is Europe of Culture (PDF)“ nennt Culture Action Europe (CAE) eine Denkschrift, mit der auf das jüngste Weißbuch der Europäischen Kommission zur Zukunft der Europäischen Union reagiert wird. Die Thematik ist zugleich Gegenstand der von CAE veranstalteten Konferenz „Culture, Heritage and Future“, die vom 15. bis 17. November 2017 in Rom stattfindet. Anmeldungen bis zum 01. Oktober hier. CAE versteht sich als Plattform für kulturpolitische Entwicklung in Europa und hat als Netzwerkorganisation über hundert organisatorische Mitglieder auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene.

Szenenwechsel: nächste Premieren und Produktionen im Oktober 2017

Was das „Eigene“ und das „Fremde“ ist, wollen meet MIMOSA aus Berlin in Zusammenarbeit mit der Lamusica Independent Theatre Group Agouza aus dem ägyptischen Gizeh wissen: Earthport - A human specific project of one on one performance; Wiederaufnahme ist hier vom 23. bis 26. September 2017 in der Vierten Welt, Berlin.
Auf der Biennale „Dream City“ in Tunis fragt Tim Zulauf mit Trollhaus – Maison de Trolls nach dem Öffentlichen und dem Privaten im Zeitalter der digitalen Vernetzung - die Termine: 04. bis 08. Oktober 2017.
Premiere auf Kampnagel hat am 12. Oktober, was die Wiener Performer*innen von God’s Entertainment gemeinsam mit KOMITET/Op Art aus Kroatien auf der Suche nach dem Schnittpunkt zwischen Orient und Okzident gefunden haben: Convakatary Konak – Eine Europäische Chronik, zu sehen in Hamburg bis 14. Oktober.
Mit Mythen und Legenden über die Roma setzen sich die rumänischen Künstler*innen vom Centrul de Teatru Educational Replika auseinander: Die Ziganiada, Premiere am 6. Oktober 2017 im Heimathafen Neukölln, Berlin, weitere Aufführungen 07., 27., und 28. Oktober 2017.
Last not least: Seit dem 01. September ist Sigrid Hilmer - in Nachfolge von Jeannette Franke – in der Geschäftsstelle des ITI verantwortlich für die Koordination des Programms Szenenwechsel. Sie ist zu erreichen unter s.hilmer(at)iti-germany.de.
Und mehr über das Szenenwechsel-Programm unter www.szenenwechsel.org.

ITI begrüßt Neu-Mitglieder

Karin Becker, künstlerische Betriebsdirektorin am Thalia Theater Hamburg, führt die Liste der Neu-Mitglieder an, die seit Juni dieses Jahres dem deutschen ITI beigetreten sind.
Dazu gehören des weiteren Tilman Gersch, Intendant des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen; die Bühnen- und Kostümbildnerin Katja Lebelt aus Stuttgart; Ute Scharfenberg, Dramaturgin und Übersetzerin, seit 2009 am Hans-Otto-Theater in Potsdam; sowie die Autorin Ulrike Syha aus Hamburg. Das ITI freut sich über die neuen Mitglieder und heißt sie herzlich willkommen!

Spätlesen: Noch einmal Theater der Welt & Übersetzerwerkstatt des ITI

Eine längere Betrachtung von Theater der Welt findet sich jetzt in der Septemberausgabe von Theater der Zeit; Die deutsche Bühne 08/17 würdigt die diesjährige Ausgabe des ITI-Festivals mit fotografischen Impressionen und ausführlichen Bildunterschriften, als Festival III findet hier auch die Übersetzerwerkstatt der Mülheimer Stücke Berücksichtigung.

Nachlese Segovia u.a.: Der ITI-Weltverband informiert

Die wesentlichen Beschlüsse und Entscheidungen, die der ITI-Weltverband während seines jüngsten Kongresses in Segovia gefasst hat, können mit einem Klick nochmals nachgelesen werden.
Online sind auch die neu bestimmten Mitglieder des Exekutiv-Komitees, darunter (wie bisher schon), Joachim Lux, Präsident des deutschen ITI-Zentrums. Informationen darüber, wie ein nationales ITI-Zentrum aufgebaut werden kann, gibt es neuerdings als download – in englischer, französischer und spanischer Sprache.

AUSSCHREIBUNGEN

Festival FAVORITEN 2018 in Dortmund – Bewerbungen bis 31. Oktober 2017

Insbesondere formal oder thematisch herausfordernde Arbeiten, die Machtgefüge sichtbar machen, verkehren oder mit ihnen spielen; auch Akteur*innen, die an den und jenseits der Grenzen szenischer Künste arbeiten, sind aufgerufen, sich um die Teilnahme an FAVORITEN 2018 zu bewerben.
Das Festival für die Freien Darstellenden Künste in Nordrhein-Westfalen findet vom 7. bis zum 16. September 2018 in Dortmund statt, Bewerbungen an call(at)favoriten-festival.de werden bis zum 31. Oktober 2017 erwartet. Details hier (PDF).

IETM München 2018: Res Publica Europa – Bewerbungen bis 30. November 2017

„Eine einmalige Gelegenheit, Künstler*innen und deren Produktionen einem internationalen Fachpublikum zu zeigen, als Chance, Kontakte zu knüpfen für Residenzen, Kooperationen und Gastspiele“ versprechen die Veranstalter*innen für das IETM Netzwerktreffen 2018, das vom 31. Oktober bis 04. November in München stattfindet.
Gesucht werden dafür bereits realisierte, frei produzierte Arbeiten aus den Bereichen Tanz, Theater und Performance mit Bezug zum Themenfeld „Europa, Partizipation, Zukunft“. Bewerbungen sind bis zum 30. November 2017 erbeten.

Werkstatt Kinder- und Jugendtheater in Übersetzung 2018 – Bewerbungen bis 11. Dezember 2017

Zum dritten Mal schreibt das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland (KJTZ) die Werkstatt „Transfer – Kinder- und Jugendtheater in Übersetzung“ aus. Sie findet vom 01. bis 05. März 2018 in Frankfurt am Main statt.
Theaterübersetzer*innen, die Stücke für Kinder und Jugendliche in ihre Muttersprache Deutsch übersetzen, können sich bis zum 11. Dezember 2017 beim KJTZ bewerben. Näheres hier.

VERANSTALTUNGEN

Drei Mal "Draußen vor der Tür": 15. Oktober Diskussion im Theater Krefeld-Mönchengladbach

Welche Wirkung entfaltet Wolfgang Borcherts Kriegsheimkehrerstück „Draußen vor der Tür“ von 1947 in unterschiedlichen historischen und politischen Zusammenhängen?
Welche Erfahrungen machten die Schauspieler*innen und Regisseure mit ihren so unterschiedlichen Biografien mit dem Stück?
Darum geht es am 15. Oktober (20 Uhr) im Theater Krefeld-Mönchengladbach, das – unter Mitwirkung der Internationalen Wolfgang Borchert Gesellschaft und des deutschen ITI-Zentrums – Schauspieler*innen dreier Inszenierungen aus den Jahren 1980 (Deutsches Theater, Studio Bühne BAT), 2014 (Theater Krefeld-Mönchengladbach) und 2017 (hebräische Erstaufführung am Tmuna Theatre in Tel Aviv) zu einer Diskussion an einen Tisch bringt – Moderation Gad Kaynar (Tel Aviv). Details hier.

SONSTIGES

Crowdfunding-Kampagne für Jugend-Kunst- und Kultur-Zentrum in Baghdad

„It’s you who can make a change“ lautet das Motto für eine Crowdfunding-Kampagne zu Aufbau und Betrieb des unabhängigen Jugend-Kunst- und Kulturzentrums „Bait Tarkib“ in der irakischen Hauptstadt Baghdad. Nähere Informationen gibt es hier.

Buchtipp: „Theatermachen als Beruf – Hildesheimer Wege“

Die Ausbildungs- und Berufswege einer Vielzahl Theaterschaffender, die heute in unterschiedlichen Funktionen tätig sind, haben dereinst an der Universität Hildesheim, namentlich am Fachbereich Kulturwissenschaften, ihren Ausgang genommen. Der Band „Theatermachen als Beruf – Hildesheimer Wege“ skizziert und rekonstruiert diese Wege und Karrieren. Erschienen ist der Band bei Theater der Zeit, Herausgeber*innen sind Wolfgang Schneider und Julia Speckmann.

Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten,
können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e.V.
Dr. Thomas Engel
Mariannenplatz 2
10997 Berlin
Deutschland

+49 (0)306110765 - 0
info@iti-germany.de
www.iti-germany.de
CEO: Dr. Thomas Engel
Register: Registergericht: AG Berlin Charlottenburg, Registernummer: 95 VR 26 54 Nz
Tax ID: 1127/00647524981