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Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts
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Künftig jedes Jahr: Internationale Übersetzerwerkstatt Mülheim

„Brückenbauer*innen für den Dialog zwischen den Kulturen“
Künftig jedes Jahr: Internationale Übersetzerwerkstatt Mülheim
Für 2017 Teilnehmer*innen aus 11 Ländern ausgewählt


Die Internationale Übersetzerwerkstatt, zu der das deutsche Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) seit 1985 zusammen mit dem „Stücke“ Festival Übersetzer*innen und Theaterexpert*innen nach Mülheim einlädt, wird nicht mehr biennal, sondern mit sofortiger Wirkung im jährlichen Turnus stattfinden. Das kündigte ITI-Direktor Thomas Engel vor dem Hintergrund der Vorstellung des diesjährigen „Stücke“-Programms in Mülheim an.

Die Teilnehmer*innen der Übersetzerwerkstatt 2017, die vom 12. bis 21. Mai stattfindet, sind:

  • Claire Carnin, Frankreich
  • Manyazewal Endeshaw, Äthiopien
  • Martina Fernández Polcuch, Argentinien
  • Mykola Lipisivitskyi, Ukraine
  • Ibrahim Marazka, Palästina
  • Dagmar Radová, Tschechische Republik
  • Marc Silberman, USA
  • Martina Vannayová, Slowakei
  • Elise Wilk, Rumänien
  • Xuan Sun, China
  • Nagata Shino, Japan

„Mit dem Ausbau der Angebote für Übersetzer*innen will das ITI besonders diejenigen unterstützen, die als Brückenbauer*innen entscheidend zur Verständigung und zum Dialog zwischen den Kulturen beitragen. Dabei soll der Blick nicht nur auf Europa gerichtet werden, angesprochen sind vielmehr Teilnehmer*innen aus aller Welt,“ sagte Projektleiterin Andrea Zagorski. Diese Bemühungen werden durch das Goethe Institut unterstützt, das, beginnend 2017, Teilstipendien für Reise und Unterkunft vergibt.

Anliegen der Übersetzerwerkstätten ist es, die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer deutscher Dramatik im internationalen Kontext auf- und auszubauen. Es sind professionelle Dramatik-Übersetzer*innen unterschiedlicher Nationalitäten, die bei den Werkstätten mitwirken; sie übertragen deutschsprachige Dramatik in ihre Muttersprache. „Stücke“ und ITI versprechen sich von der Umstellung auf die jährliche Abfolge, dass der Diskurs über die Bedeutung von Theatertexten und aktuelle Fragen der Übersetzungsarbeit an Kontinuität und Lebendigkeit gewinnen.

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