Presseinformation des ITI 26.09.2011

Empowering the Performing Arts: ITI Kongress in China beendet

Am Wochenende ging in Xiamen (China) der 33. Weltkongress des Internationalen Theaterinstituts zu Ende. Unter den 65 teilnehmenden Länderzentren war Deutschland – im Vorfeld zum kommenden chinesischen Kulturjahr in Deutschland - mit eine Delegation von 20 Theaterleuten vertreten. Unter dem Motto „Empowering the Performing Arts“ widmeten sich die 14 Fachkomitees und Arbeitsgruppen eine Woche lang der Planung neuer Projekte und der Intensivierung des Austauschs zwischen den Theatern und Festivals aber auch zwischen den Generationen der Theatermacher. Der Kongress wurde von einem Theaterprogramm mit chinesischen Produktionen, Workshops und Lesungen zeitgenössischer chinesischer Dramatiker begleitet.
In den neuen Exekutivrat wurde der Präsident des deutschen Zentrums Manfred Beilharz wiedergewählt. In ihrem Amt bestätigt wurden ebenfalls der Präsident des ITI, Ramendu Majumdar (Bangladesh) und der Vizepräsident Ali Mahdi (Sudan). Neue Vizepräsidentin ist Ann Mari Engel (Schweden).
Der Kongress folgte einer vom deutschen Zentrum eingebrachten Resolution und fasste einstimmig den Beschluss zur Gründung eines „Aktionskomitees für die Rechte der Künstler“, das sich für die Freiheit der Kunst und für die Menschenrechte verfolgter Theaterkünstler in aller Welt einsetzen wird. Dem Komitee, das für die nächsten zwei Jahre vom schwedischen und deutschen Zentrum koordiniert wird, schlossen sich auf dem Kongress über 20 Theatermacher aus allen Kontinenten an.
Der 34. Weltkongress wird in zwei Jahren in Havanna stattfinden.

 

Hier ein Detailbericht zu den Beschlüssen und Wahlen des 33. Weltkongresses.

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Freundt

Presse/ Öffentlichkeitsarbeit

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