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Presseinformation vom 06.12.2010 Sudanesisches Theaterprojekt "Theatre between Frontiers" bekommt renommierten "Freedom to create"-Preis
Initiiert durch den Regisseur Ali Mahdi Nouri und das Al-Bugaa-Theatre arbeiten in diesem Projekt professionelle Schauspieler in der Resozialisierung früherer Kindersoldaten im sudanesischen Malakal und mit Flüchtlingen in den Camps im Süden des Landes und in Darfur. Auf den Weg gebracht wurde dieses Engagement durch die intensive Zusammenarbeit zwischen ITI-Zentren des Sudan und Deutschlands. Die im Jahr 2002 entwickelte Workshopreihe "My unknown enemy" qualifizierte weltweit die Zusammenarbeit von Künstler in Konfliktgebieten - mit dem Ziel der künstlerischen Qualifikation, des kulturellen Austauschs und der Entwicklung mediatorischer Fähigkeiten. Zahlreiche Workshops beteiligter ITI-Zentren u.a. in Ägypten, Bangladesh, Indien und Zypern führten zu einer intensiven Künstler-Begegnungen, zu regionalen Netzwerken und zu einer anderen Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung. Im Rahmen von Theater der Welt 2005 trafen sich Künstler aus Pakistan, Palästina, Ägypten mit Theaterleuten aus Khartoum zu einem gemeinsamen Workshop. In der Folge begann mit Hilfe des Programms ZIVIK des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) in Khartoum der Aufbau des Centre for theatre in conflict zones. Hier werden heute internationale Workshops für Theater in Konfliktgebieten ausgerichtet, hier wurde "Theatre between Frontiers" entwickelt. "Freedom to create" wurde 2006 gegründet, mit dem mit 125.000 US$ dotierten Preis wird seit 2008 besonderes künstlerisches Engagement für Frieden und den interkulturellen Austausch gewürdigt. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern unter +49 (0)30
/ 791 17 77 oder per Email zur Verfügung - besuchen Sie auch die
Webseiten www.freedomtocreate.com
Michael Freundt |