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Newsletter des ITI Germany 7/2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

noch ein wenig Nachlese von THEATER DER WELT, ein nachhörenswertes Interview mit Lydia Ziemke und zwei Manifeste: Knapper als gewohnt im Umfang, hinterlässt die nachrichtenärmere Jahreszeit auch beim Juli-Newsletter des deutschen ITI-Zentrums ihre Spuren.

Im September melden wir uns in gewohnter Tiefe und Breite wieder bei Ihnen. Bis dahin verabschiedet sich die Redaktion des ITI-Newsletters in die Urlaubszeit. Geschlossen bleibt die ITI-Geschäftsstelle vom 07. bis 11. August. Ihnen wünschen wir sommerliche Entspannung und Erholung. Lassen Sie es sich gut gehen!

Ihre ITI-Geschäftsstelle

NEWS ZUM ITI, PROJEKTE UND KULTURPOLITISCHE THEMEN

35. ITI-Weltkongress 17. bis 22. Juli in Segovia
Soeben erschienen: Sommer-Newsletter von touring artists
Europäisch-arabischer Kulturaustausch via Theater
Zeitschriftenschau
+++ Save the Date 29. September: Passage 23°E +++
Allianz der Freien Künste gegründet
Mehr Wertschätzung für zeitgenössischen Zirkus!
Deutsch-französischer Fonds Transfabrik fördert zehn Projekte
Lesetipp: „Fragile. Europäische Korrespondenzen“

AUSSCHREIBUNGEN

Produktionsstipendien für Residenzen: Bewerbung bis 31. Juli
Interkulturelle Kommunikation: Bewerbung bis 07. August
Stipendien an ukrainische Theaterleute: Frist 16. August

VERANSTALTUNGEN

Kunstfest Weimar 2017 | 18. August bis 03. September
draamamaa.weekend 2017 in Tallinn | 02. bis 04. November
euro-scene 2017 in Leipzig | 07. bis 12. November
 

NEWS ZUM ITI, PROJEKTE UND KULTURPOLITISCHE THEMEN

35. ITI-Weltkongress 17. bis 22. Juli in Segovia

Über 600 Teilnehmer*innen von ITI-Zentren aus aller Welt, von internationalen Partnerorganisationen, der UNESCO und der spanischen Theaterszene treffen sich zurzeit in Segovia, nördlich von Madrid.
Das Motto des Kongresses lautet: Act! Performing Arts Transforming the World. Keynotes u.a. von Konstantin Raikin (Russland) und Simon McBurney (UK) geben inhaltliche und politische Impulse, Workshops, ein internationales Tanzsymposium und eine Open Space Diskussion widmen sich explizit der künstlerischen Praxis.
Vom deutschen ITI-Zentrum wird Cornelia Dümcke, Beauftragte des ITI für das zwischenstaatliche Komitee der UNESCO für die Vielfalt der Kulturellen Ausdrucksformen, einen Workshop zur Rolle der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung der UNESCO Konvention zur Förderung und zum Schutz der Vielfalt kultureller Ausdrucksmittel geben.
Das ebenfalls beim deutschen ITI-Zentrum koordinierte Komitee für die Rechte der Künstler veranstaltet ein Seminar über internationale Netzwerke und Strategien zum Schutz der Freiheit des kulturellen Ausdrucks.
Für die kommenden zwei Jahre wird ein neues Exekutivkomitee gewählt. Zum Abschluss des Kongresses am Wochenende werden die Beschlüsse und Resolutionen veröffentlicht. Hier findet sich, in Englisch, Französisch und Spanisch, die Kongress-Website, der Report des Generalsekretärs lässt sich hier nachlesen.


Soeben erschienen: Sommer-Newsletter von touring artists

Schwerpunktmäßig mit dem Thema Visa, mit Fragen der Einreise und Aufenthaltserlaubnis bei grenzüberschreitenden künstlerischen Tätigkeiten beschäftigt sich der soeben erschienene Sommer-Newsletter von touring artists.
Informiert wird darüber hinaus auch in dieser Ausgabe wieder über Neuigkeiten rund um die internationale Mobilität, über aktuelle Ausschreibungen, Gesetzesänderungen und Veranstaltungen sowie über Neuigkeiten zum Informationsportal touring artists.
Eingesehen werden kann der aktuelle newsletter hier, abonniert werden kann er über info@touring-artists.info. Die für den September 2017 angekündigte Ausgabe wird Versicherungen bei grenzüberschreitenden künstlerischen Tätigkeiten zum Gegenstand haben. touring artists ist ein Projekt der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und des Internationalen Theaterinstituts (ITI) – Zentrum Deutschland.


Europäisch-arabischer Kulturaustausch via Theater

Ein ausführliches Interview mit Lydia Ziemke, in dem diese über ihre Erfahrungen in der europäisch-arabischen Theaterarbeit berichtet, hält der Deutschlandfunk Kultur in seinem Audio-Archiv zum Nachhören bereit.
Ausgestrahlt worden war das Gespräch am 08. Juli in der Sendung Rang 1.


Zeitschriftenschau

Achille Mbembes Eröffnungsrede „Democracy, Mobility and Circulation in a Planetary Age: An Ethics of Consequences“ bei Theater der Welt 2017 in Hamburg findet sich dokumentiert in der Juli-Ausgabe von Theater heute (alternativ auch auf youtube).
Mit den Worten „In Hamburg war eine Neuausrichtung von Theater der Welt zu erleben (…)“ wird für das demnächst erscheinende Sommerloch-Doppelheft August/September zugleich ein vollständiger Festival-Bericht angekündigt.


+++ Save the Date 29. September: Passage 23°E +++

Passage 23°E – Theater und Theatralität vom Baltikum bis zur Ägäis: Diskussionen, Filme und Begegnungen, 29. September 2017 im deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI), Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, Anmeldungen bis zum 15. September 2017 erbeten an passage23@iti-germany.de.


Allianz der Freien Künste gegründet

Eine deutliche Verbesserung der sozialen Rahmenbedingungen freier künstlerischer Produktion in Deutschland hat die neu gegründete Allianz der Freien Künste gefordert.
Verlangt werden u.a. Förderprogramme für den internationalen Austausch und der Abbau bürokratischer Hemmnisse, die internationalem Austausch entgegenstehen. Hier kann das Positionspapier eingesehen werden.
Der Allianz angehören derzeit der Bund der Szenografen, der Bundesverband Freie Darstellende Künste, der Bundesverband Theater im öffentlichen Raum, der Verband freier Ensembles und Orchester in Deutschland, die Union Deutscher Jazzmusiker, der Verband Deutscher Puppentheater sowie die Vereinigung Alte Musik.


Mehr Wertschätzung für zeitgenössischen Zirkus!

Ein „Manifest des zeitgenössischen Circus in Deutschland“ hat das Berliner Chamäleon Theater zusammen mit weiteren Initiatoren auf den Weg gebracht.
Öffentliche Anerkennung und Wertschätzung des Zirkus als eigenständige Kunstform ist u.a. das Ziel der Erklärung, die im August in die kulturpolitische Debatte eingebracht werden soll. Das Manifest im vollen Wortlaut kann hier nachgelesen werden.


Deutsch-französischer Fonds Transfabrik fördert zehn Projekte

Der Deutsch-französische Fonds Transfabrik für darstellende Künste, der als Koproduktionspartner anteilig neue künstlerische Projekte zwischen Frankreich und Deutschland fördert, hat im diesjährigen, dem bisher dritten Durchgang, zehn Projekte aus den Bereichen zeitgenössischer Tanz, zeitgenössisches Theater, Nouveau-Cirque, Figuren-, Objekt- und Straßentheater ausgewählt.
Hier sind die ausgewählten Koproduktionen, die 2017 und 2018 uraufgeführt und sowohl in Frankreich als auch in Deutschland gezeigt werden.


Lesetipp: „Fragile. Europäische Korrespondenzen“

Das Netzwerk der Literaturhäuser hat 14 Autor*innen aus europäischen Ländern mit Briefpartner*innen aus dem deutschsprachigen Raum zusammengebracht, auf dass sie sich über gegenwärtige kulturelle, politische und gesellschaftliche Fragen austauschen.
Nachlesen lässt sich das Ergebnis dieser mehrmonatigen Austausche unter dem Titel „Fragile. Europäische Korrespondenzen“ in „Die horen, Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik“, Nr. 265.

 

 

AUSSCHREIBUNGEN

Produktionsstipendien für Residenzen: Bewerbung bis 31. Juli

Professionelle Künstlergruppen aus dem In- und Ausland können sich mit Produktionen von Tanz-, Theater- und Performance-Projekten bis zu maximal drei Wochen um Produktionsstipendien für Residenzen bewerben.
Vergeben werden sie - wie jedes Jahr - von der international art location Schloss Bröllin. Das Antragsformular für 2018 ist online. Bewerbungsschluss ist 31. Juli 2017. Hier gibt es mehr Infos zu den Stipendien.


Interkulturelle Kommunikation: Bewerbung bis 07. August

Ein Trainingsprogramm, in dem Mitarbeiter*innen internationaler öffentlicher und privater Organisationen und Einrichtungen in Mediation, Konflikt-Management und interkultureller Kommunikation geschult werden, bietet das Institute for Peace & Dialogue (IPD) für den Zeitraum 29. Oktober bis 04. November 2017 in Baar (Schweiz, Kanton Zug) an.
Bewerbungen müssen bis 07. August 2017 eingegangen sein, mehr Informationen gibt es hier.


Stipendien an ukrainische Theaterleute: Frist 16. August

Drei Aufenthaltsstipendien an Theatern in Deutschland und Georgien bieten ECT (European Theatre Convention) und das Staatstheater Braunschweig für das Projekt „Theatre is Dialogue – Dialogue of Cultures: European networking with Eastern European theatres“.
Bewerben können sich erfahrene Theatermacher*innen aus der Ukraine, die über gute Englischkenntnisse verfügen. Anträge werden bis zum 16. August erwartet. Mehr hier.

 

 

VERANSTALTUNGEN

Kunstfest Weimar 2017 | 18. August bis 03. September

Mit der Inszenierung „TRANSITion“ des Freiburger Aktionstheaters PAN.OPTIKUM wird das diesjährige Kunstfest Weimar am 18. August 2017 auf dem Marktplatz der Stadt eröffnet.
Geboten wird während des Festivals für zeitgenössische Künste mit der Aufführung „Allee der Kosmonauten“ von Sasha Waltz zudem ein Klassiker des zeitgenössischen Tanzes, der, so die Veranstalter, „wie kaum ein anderes Stück den Geist Berlins der frühen Nachwendezeit einzufangen vermochte“.
Sanja Mitrović sucht in „I Am Not Ashamed of My Communist Past“ das Jugoslawien ihrer Kindheit; eine der diesjährigen Uraufführungen ist „MALALAI – die afghanische Jungfrau von Orléans“ mit Schauspieler*innen aus vier verschiedenen Kulturen; die Verwandlung von Propagandakunst in Popkultur thematisiert das dokumentarische Tanzstück „Red“ der chinesischen Choreografin Wen Hui. Hier das ausführliche Programm.


draamamaa.weekend 2017 in Tallinn | 02. bis 04. November

Einen Überblick über zeitgenössisches estnisches Theater mit internationalem Anspruch vermittelt draamamaa.weekend 2017, das vom 02. bis 04. November 2017 und damit zum 5. Mal in Tallinn ausgerichtet wird.
Programmdetails des Festivals gibt es im Herbst, an der Teilnahme Interessierte bekunden ihren Wunsch umgehend bei der Estnischen Theateragentur (liisi@teater.ee).


euro-scene 2017 in Leipzig | 07. bis 12. November

Rekonstruktionen einiger historisch wichtiger Tanzstücke, innovatives Sprechtheater, Performances und ein Stück für Kinder bilden das Gerüst der diesjährigen euro-scene, die vom 07. bis 12. November in Leipzig stattfindet.
Zwölf Gastspiele aus sieben Ländern in rund 25 Vorstellungen und neun Spielstätten hat der Veranstalter angekündigt, der auch die Programmdetails hat.


Wenn Sie diese E-Mail nicht mehr empfangen möchten,
können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e.V.
Dr. Thomas Engel
Mariannenplatz 2
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